Konzerte

"Wie früher": Konzertsommer 2022 im Burgenland

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Barracuda-Chef und Nova-Rock-Veranstalter Ewald Tatar ist zuversichtlich, dass der Festival- und Konzertsommer im Burgenland nach der zweijährigen Corona-Pause heuer wieder wie vor der Pandemie - ohne Einschränkungen und mit ausverkauftem Haus - über die Bühne gehen kann. Langsam komme die Sicherheit bei den Konzertbesuchern zurück und die Nachfrage nach Tickets steige. Das Nova Rock Festival auf den Pannonia Fields in Nickelsdorf stehe sogar vor einem neuen Besucherrekord.

"Es ist wie früher und das ist einfach schön", betonte Tatar bei einer Pressekonferenz in Eisenstadt. "Die Leute bekommen mehr Sicherheiten, dass die Konzerte stattfinden und vor allem in einer Atmosphäre, wie sie vor Corona stattgefunden haben." Sämtliche Events im Burgenland, die teilweise schon seit 2020 geplant sind und immer wieder verschoben wurden, werden nun auch stattfinden. "Die Bands werden kommen und wir werden da sein", sagte der Barracuda-Chef.

Im Eisenstädter Schlosspark steigt am 9. Juli das Lovely Days Festival unter anderem mit Deep Purple und Uriah Heep. Am 15. Juli steht dann Sting im Park auf der Bühne, begleitet von seinem Sohn Joe Sumner, der den Tag als Vorband eröffnen wird. Van Morrison bespielt am 19. Juli den Steinbruch in St. Margarethen. Bei allen drei Events sei die Nachfrage gut, gab sich Tatar zuversichtlich, dass sie vor ausverkauftem Haus stattfinden werden. Für 2023 sei geplant, das Angebot auszuweiten und mehr Konzerte zu veranstalten.

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Beim Nova Rock, das schon am 9. Juni startet, laufen laut dem Veranstalter derzeit die Aufbauarbeiten. Die Wetterprognosen seien gut, der Andrang ebenso: "Ich rechne damit, dass das Nova Rock noch vor dem Wochenende ausverkauft sein wird", sagte Tatar. Möglicherweise gehe es sogar in Richtung eines neuen Besucherrekords mit deutlich über 200.000 Gästen.

Die vergangenen zwei Jahre seien eine "harte Zeit" gewesen - nicht nur Corona, sondern auch die Pleite der Commerzialbank, bei der Barracuda 34 Mio. Euro verlor, habe dem Veranstalter zugesetzt. Umso euphorischer sei er, dass es nun wieder losgehe, betonte Tatar.