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Konzert

31st Rockhouse Birthday Party - Leoniden, Paula Carolina uvm.

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Showtimes

18:00 - 20:00
Rockhouse Salzburg
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Leoniden, Paula Carolina, Glue Crew, Fiio, Rosmarin
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Line-up:
Leoniden (DE)
Paula Carolina (DE)
Glue Crew (AT)
Fiio (AT)
Rosmarin (DE)

Leoniden:

Leoniden kündigen mit der neuen Single "Never Never" ihr viertes Album "Sophisticated Sad Songs" an und werden ab Oktober auf gleichnamige Europa Tour gehen.

Wer Leoniden auch nur ein einziges Mal live gesehen hat, wird sich noch lange erinnern: An surreal glückselige Gesichter auf und vor der Bühne, an breite Sound-Kulissen, an solidarische Circle Pits, Salto-Schläge, experimentelle Synth-Verrenkungen und zirkulierende Gitarren. Diese besonderen Live-Momente bilden von Anfang an das Zentrum der Band-DNA und haben die Band von Festivalsommer zu Festivalsommer immer ein Stück besser, lauter, bekannter gemacht.

Mit dem neuen Album "Sophisticated Sad Songs" transformieren sie kollektives Unbehagen in Sekunden in gemeinschaftliches Glücksgefühl – das Leoniden-Paradoxon. Die Lieder des Kieler Fünfgespanns rund um Lennart und Felix Eicke, Jakob Amr, Marike Winkelmann und Djamin Izadi scheinen stets von einem Schleier der Euphorie umhüllt zu sein, sind maximal tanzbar und für die größtmöglichen Bühnen prädestiniert. Im direkten Kontrast dazu transportieren dieselben Stücke auf lyrischer Ebene fast immer negative, weltverschmerzte Gedanken, die nur darauf warten, im kollektiven Tanzrausch ertränkt zu werden.

Paula Carolina:

Nach einem erfolgreichen Festivalsommer und ihrer ausverkauften ersten Tour, kündigt Paula Carolina nun ihre zweite Headline-Tour an. Und auch die heimischen Fans dürfen sich wieder freuen.

Ein Paula Carolina Konzert heißt rebellieren und erwachsen werden am selben Abend. Die Bassline on Point, die Gitarrenamps laut und davor eine junge Frau, die wie ein Flummi auf und ab springt. Die tanzende Indiecrowd schreit ihre gesellschafts-kritischen Texte mit, als wären sie schon immer da gewesen.

Ihre grünen Augen blitzen frech unter ihrem Vokuhila hervor. Gekleidet wie der coole Skaterboy deiner Lieblingsband, ist sie die frische Alternative für die sonst so männliche Musikwelt. Paula Carolina macht ernst, schließlich hat sie für diesen Moment ihr Politikstudium abgebrochen. Irgendwie unsterblich werden, irgendwie was bewegen.

Die Vans kariert, aber ihr Weg gradlinig, hat Paula Carolina sich innerhalb kürzester Zeit in die wilden Herzen der kuratierten Playlisten und Veranstalter:innen gespielt. Zuletzt mit ihrer zweiten EP "Heiß/Kalt", die mit Songs wie "Schreien!", "Wärs ok?" und "Bitte Bitte" viel Energie und einen roughen Sound ankündigen. Mit mehr als zehn Millionen Streams und Plays in vielen deutschsprachigen Radios zeigt sich, wie sehr Paula Carolina den Zeitgeist trifft.

Glue Crew:

Die Glue Crew ist das beste Exportgut Salzburgs seit der Mozartkugel. Schärfer als Pongauer Vogelbeerschnaps, süßer als Salzburger Nockerl und energiegeladener als eine Palette Red Bull. Stellt euch vor, dass nach dem Schnürlegen plötzlich die Sonne scheint – so klingt die Glue Crew.
Das Quartett kennt keine musikalischen Grenzen und kann nicht durch ein einzelnes Genre definiert werden. Punkrock? Check. Ska? Doppelcheck. Austropop? Aber sicher doch. Die eingängigen Melodien und schnellen Drumbeats treiben den Adrenalinspiegel in die Höhe und bringen auch die müdesten Beine zum Hüpfen. Dazu kommen persönliche Lyrics mit Tiefgang und Humor, die nicht nur unterhalten, sondern auch eine literarische Qualität besitzen.
Nach den Alben "Straight Outta Pongau" (2019, Sbäm Records) und "Mundartpunk Forever" (2021, Sbäm Records) meldet sich die Glue Crew im Herbst 2023 mit einem neuen Werk zurück. Produziert von Oliver Zülch (Die Ärzte, Granada etc.) flirten die Jungs auf dem Album "Kleben und kleben lassen" mit Synthesizern, Bläserarrangements und Radiotauglichkeit, ohne dabei ihre Wurzeln aus den Augen zu verlieren.

Fiio:

Mit seinem Debütalbum "wir werden nur was wir schon sind" zementiert der New Wave Artist fiio seinen Platz im deutschsprachigen Indie. Der Longplayer zeichnet sich durch facettenreiche Instrumentals aus die von Indie Rock bis Indie Pop reichen, alles dazwischen Liegende abdecken und Genregrenzen verwässern.
Die Gitarre, ob akustik oder elektronisch verstärkt, zeigt sich bei fiios Album als zentrales Element, treuer Wegbegleiter und zweite Stimme. Durch diese starke Verbindung zwischen Instrument und Musiker werden die 15 Songs von einem pulsierenden Singer/Songwriter-Kern durchzogen. Texte passen zu den Riffs, Akkorde zu den Wörtern und umgekehrt. Eine Symbiose die einander begünstigt. Mal ist dieses musikalische Zentrum dicht ummantelt, mal ist der Zugang roher und minimalistischer. Das Album ist vieles, aber nicht eintönig.
Als Singer/Songwriter grätscht fiio irgendwo zwischen Pop und Alternative. Texte übers Jung werden oder Alt sein, Internet und Coming of Age-Romanzen zwischen leicht und schwer. Hier und da zeigt sich fiio ironisch, hedonistisch und exaltiert, um sich dann im nächsten Moment wieder intim und in sich gekehrt zu präsentieren. Gezeichnet von einem Intro und Outro, das Mensch versus Maschine gegenüberstellt und deren Kapazitäten für emotionales Verständnis verdeutlicht, zeigt sich "wir werden nur was wir schon sind" als intimer, ehrlicher Einblick in die sich endlos drehende spannende Gedankenwelt eines jungen Menschen zwischen Überforderung und Selbstfindung.

Rosmarin:

rosmarin ist eine junge deutsche Indie-Funk-Band, die sich erst letzten Sommer zusammenfand. Durch rosmarin geht verträumter Indie Hand in Hand mit treibenden Funk- und bassigen Techno-Elementen. Mit fünf Bandmitgliedern generiert rosmarin sowohl einen vollen, antreibenden Live-Sound als auch das Synth-Funk-Phänomen, das Indie-Deutschland braucht.