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Musikfestival
Konzert

Europavox Festival 2021

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Showtimes

19:00

Freude schöner Götterfunken! Das Europavox Festival kehrt ins WUK zurück und erweitert wieder euren Horizont. Bereits zum fünften Mal präsentieren wir euch die Crème de la Crème des europäischen Musikschaffens und stillen euer auditives Fernweh an zwei Tagen mit den am heißesten gehandelten Acts des Kontinents.

Europavox Tag 1

Freitag, 26.11., 19:00

Takeshi's Cashew
Geh zu deinem Plattenregal und such diese skurrile (und unvergessliche!) Folklore-Vinyl, die du einmal auf einem Flohmarkt irgendwo auf deinen Reisen gefunden hast. Und jetzt stell dir vor, dieser Sound wird ergänzt durch Vintage-Synthesizer, Flöten, Surfgitarren, verdammt viel Space-Echo... und elektronische Downtempo-Beats!

Takeshi's Cashew (Laut & Luise, Berlin) sind eine neu gegründete Psych-Funk-Gruppe, die die Grenzen von Clubkultur, Weltmusik und 70er Psychedelia auslotet. Sie kommen alle aus unterschiedlichen musikalischen Richtungen und kreieren eine bunte Fusion ihrer jeweiligen Genres, eingebettet in ein clubartiges Beatgerüst. Ihre oft komplexen Arrangements erheben sie zu einem wunderschönen und tanzbaren Potpourri.

Koikoi
Koikoi ist ein frischer Name aus der pulsierenden und sich ständig weiterentwickelnden Musikszene im serbischen Belgrad, der erstmals 2019 mit einem Song auf einer Compilation von Hali Gali die Runde machte, einer Plattform, die neue Generationen von Musiker_innen und Publikum zusammenbringt, unabhängig von Genres und Vorurteilen. Die Band besteht aus Marko Grabež, Emilija Đorđević, Ivana Miljković und Ivan Pavlović Gizmo – ein Haufen Kreativer mit unterschiedlichen Hintergründen mit dem einfachen gemeinsamen Ziel, außergewöhnlichen Indie-Rock / Alternative-Pop zu schreiben, der die Lücke zwischen der Intimität des Undergrounds und dem Mainstream-Glamour schließt – ein viel zu lange unbesetzter Raum in der Balkan-Musikszene. Anfang 2021 schlossen sie sich der Moonlee Records-Familie an, wo sie das von der Kritik gefeierte Debütalbum "Pozivi u stranu" veröffentlichten.

Yegor Zabelov
Yegor Zabelov ist einer der originellsten Akkordeonspieler in Osteuropa. Zabelovs Musik kann als experimenteller Mix aus Akkordeon, Avantgarde, Jazz und neoklassischen Klängen beschrieben werden. Nachdem er mit seinem Duo Gurzuf in ganz Europa aufgetreten war, konzentrierte sich Yegor auf seine Solokarriere, die sich manchmal zu einem Trio ausweitet. Yegor Zabelov tritt seit 2009 in Europa auf, u.a. am Wiener Akkordeon Festival in den Jahren 2010, 2012 und 2018.

Europavox Tag 2

Samstag, 27.11., 19:00

Villagers
Villagers hat sein fünftes Studioalbum "Fever Dreams" am 20. August veröffentlicht.

Conor O'Brien sagt über die Entstehung von "Fever Dreams": "I had an urge to write something that was as generous to the listener as it was to myself. Sometimes the most delirious states can produce the most ecstatic, euphoric and escapist dreams."

Und damit ist der Ton des Albums gesetzt. In geradezu hypnotischer Weise verführt "Fever Dreams" zum Eskapismus und funktioniert dabei wie die besten Platten -  es holt einen dort ab, wo man ist und setzt einen woanders wieder ab. Es sind Lieder mit seltsamen, flirrenden Formen und der magischen Ambivalenz von Träumen. Die Intention der Songs ist nie eindeutig und doch glasklar. Inspiration fand Conor, alias Villagers, beim nächtlichen Schwimmen auf einer holländischen Insel, bei Flann O'Brien, Audre Lorde, David Lynch, L. S. Lowry und in den Kompositionen von Piero Umiliani, Alessandro Alessandroni und dem Jazz von Duke Ellington und Alice Coltrane.

Geschrieben wurden die Hauptteile der Songs im Laufe von zwei Jahren, aufgenommen wurden sie in einer Reihe von Full-Band-Studio-Sessions Ende 2019 und Anfang 2020. Während der langen, entschleunigten Pandemie-Tage verfeinerte O'Brien sie in seinem winzigen Heimstudio in Dublin. Gemischt wurde das Album von David Wrench (Frank Ocean, The xx, FKA Twigs).

Sharktank
Es ist schon erstaunlich: Nicht einmal ein Jahr nach dem allerersten Zusammentreffen von Katrin Paucz, "Mile" Michael Lechner und Marco Kleebauer veröffentlichen die drei als Sharktank ein heiß erwartetes Debütalbum.

Das Trio hat mitten in dieser dunklen, seltsamen Zeit für Licht und Farbe gesorgt, weil es auf eines nicht vergessen hat: Spaß zu haben. Und der ist mitunter glücklicherweise auch ansteckend: Die bisher erschienenen Singles "Washed Up", "Too Much" oder zuletzt "For Myself" liefen europaweit intensiv im Radio und erfreuen sich höchster Beliebtheit auf Streaming-Diensten. Die im Herbst 2020 spontan veröffentlichte EP "Bad Energy" beschert Sharktank sogleich eine Amadeus-Nominierung (Kategorie "Alternative") – das ist vor allem auch aufgrund der kurzen Bestandszeit der Band beachtlich.

Lydmor
Lydmor ist berühmt und sogar berüchtigt dafür, dass sie immer einen magischen Cocktail aus herausfordernden visuellen Shows liefert und diese mit ihrem faszinierenden konzeptionellen Elektropop kombiniert. Sie ist eine Künstlerin, die keine Kompromisse eingeht und immer ihren eigenen Weg geht. Anfang 2021 wurde das Album "Capacity" veröffentlicht. Ein kontrastreiches Musikstück, in dem Realität und Fiktion zu einem facettenreichen Klanguniversum verschmelzen. Es ist das bisher persönlichste, komplexeste und konzeptionellste Album der elektronischen Popkünstlerin.

YellowStraps
Von der Kritik als Belgiens Neo-Soul-Wunderkind gefeiert, kann YellowStraps das Jahr 2020 mit zwei Veröffentlichungen, die bei einem ständig wachsenden globalen Publikum und in den Medien gleichermaßen Anklang fanden, als herausragenden Erfolg verbuchen. Die globale Pandemie nutzte YellowStraps, um mit Künstler_innen aus der ganzen Welt über Videoanrufe zusammen zu arbeiten. Das Ergebnis war ein 13-Track-Mixtape mit 16 Künstler_innenfeatures namens "Yellockdown Project". Da neue Veröffentlichungen in Arbeit sind, kann man nur erwarten, in den kommenden Jahren mehr von und über YellowStraps zu hören.