Burg Schlaining

© Friedensburg Innenhof Turm (c) Christian Postl

Was ist los im Burgenland

Burg Schlaining wird zum Burgenland-Museum

Auf der Friedensburg in Stadtschlaining (Bezirk Oberwart) wird die Jubiläumsausstellung zu "100 Jahre Burgenland", die bis vergangenen November lief, derzeit in ein dauerhaftes Museum umgewandelt. Die Ausstellungsflächen werden umgestaltet und rund 7,5 Millionen Euro in den Standort investiert. Die Eröffnung ist für kommenden Mai geplant, kündigte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) an.

Neue Schwerpunkte

Die Jubiläumsausstellung soll sowohl inhaltlich als auch räumlich verdichtet und um neue Schwerpunkte ergänzt werden. Sie wird zum "Museum der Geschichte des Burgenlandes". Wechselausstellungen sollen im zweiten Obergeschoss der Burg Platz finden und historische, zeitgeschichtliche, politische und gesellschaftliche Themen beleuchten. Die erste Schau widmet sich unter dem Titel "Dunkle Jahre. Von Tätern und Gerechten" der Zeit des nationalsozialistischen Terrors im Burgenland. Dabei handelt es sich laut Doskozil um ein gemeinsames Projekt des Landes mit dem Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands und dem Verein "RE.F.U.G.I.U.S".

Frieden und Demokratie

Eine interaktive Ausstellung soll Frieden und Demokratie behandeln. Außerdem wird in der Schau "Burgenland aktuell" jährlich ein Thema präsentiert. Im Keller entsteht ein "Museum der Burggeschichte", das die Vergangenheit der Friedensburg mit Blick auf Architektur, Bau und Bewohner beleuchtet.

Um den Standort Stadtschlaining weiterzuentwickeln, wird auch in die Burgarena im Friedenspark investiert, so Doskozil. Saniert werden die Sitzanlage, die Bühne und die Überdachung, zudem sollen Sanitäranlagen und Technikräume eingebaut werden. Im Gebäude neben der Burgbrücke soll ein Besucherzentrum und im Friedenspark eine "Teambuilding-Area" entstehen. Ebenfalls saniert werden laut Doskozil das bestehende Rabbiner- und das Wallnerhaus in Zusammenhang mit der geplanten Implementierung einer Privaten Hochschule.

Geplant sind außerdem "Bike-Trails" und eine Sanierung des Burggrabens. Langfristig will das Land auch Freizeit- und Sportanlagen rund um die Burg etablieren.

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