Konzerte

Rammstein: 2024 zwei Konzerte in Klagenfurt

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"Heute kündigen Rammstein ihre Europa-Stadion-Tour 2024 an!", hieß es in einem Social-Media Posting der Berliner Band, die im kommenden Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum hat. Der Vorverkauf für die Konzerte soll am 18. Oktober beginnen. Wie nun bekannt wurde, sind auf der Tour im kommenden Jahr auch zwei Konzerte in Österreich geplant: Am 17. und 18. Juli im Wörthersee Stadion in Klagenfurt. Dort hatte die Band zuletzt 2022 an zwei Abenden gastiert.

Tickets für die beiden geplanten Österreich-Konzerte gibt es ab 18. Oktober.

Nach dpa-Informationen soll die Serie von Auftritten ähnlich umfangreich ausfallen wie beim dritten Teil ihrer Europatour in diesem Jahr. Dabei hatte Rammstein von Mai bis August gut zwei Dutzend Konzerte in 16 europäischen Stadien darunter auch in Wien gespielt.

Rammstein wieder auf Tour

Mit coronabedingten Unterbrechungen läuft die Tour seit Mai 2019. Während der gut zweistündigen, von Feuer, Effekten und Pyrotechnik geprägten Show spielt die Band jeweils gut 20 Songs. Das Programm für die bisher mehr als 100 Auftritte wurde nach Veröffentlichung des jüngsten Rammstein-Albums leicht modifiziert.

Frontmann Till Lindemann (60), die Gitarristen Richard Kruspe (56) und Paul Landers (58), Bassist Oliver Riedel (52), Keyboarder Christian "Flake" Lorenz (56) und Schlagzeuger Christoph Schneider (57) leben in Berlin. Hier fanden die sechs Musiker 1994 zusammen und haben sich seitdem mit ihrem harten Sound zur international erfolgreichsten deutschen Band entwickelt.

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Lindemann wies alle Vorwürfe zurück

Die Rammstein-Tour war in diesem Jahr überschattet von Vorwürfen vor allem gegen Till Lindemann. Frauen hatten im Internet oder in Medienberichten Situationen geschildert, die sie teils als beängstigend empfunden hätten. Junge Frauen seien während Konzerten ausgewählt und gefragt worden, ob sie zur Aftershow-Party kommen wollten. Dabei soll es nach Schilderungen einiger Frauen auch zu sexuellen Handlungen gekommen sein.

Lindemann hatte alle Vorwürfe gegen sich zurückgewiesen. Die Staatsanwaltschaften in Berlin und Litauen stellten Untersuchungen wegen der Vorwürfe ein. Die Auswertung der verfügbaren Beweismittel habe keine Anhaltspunkte dafür erbracht, dass Lindemann "sexuelle Handlungen an Frauen gegen deren Willen vorgenommen" habe, teilte die Staatsanwaltschaft in Berlin mit.