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© Anri Sala, Bildrecht Wien, 2021, Kunsthaus Bregenz

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Öffnungszeiten:

Mo: 10:00 - 18:00 Uhr
Di: 10:00 - 18:00 Uhr
Mi: 10:00 - 18:00 Uhr
Do: 10:00 - 20:00 Uhr
Fr: 10:00 - 18:00 Uhr
Sa: 10:00 - 18:00 Uhr
So: 10:00 - 18:00 Uhr

15:00 - 20:00
Kunsthaus Bregenz

Die Sommerausstellung 2021 ist Anri Sala gewidmet. In seinen Arbeiten spielen musikalische Phänomene eine übergeordnete Rolle.

In Kooperation mit diesen bringt das Kunsthaus Bregenz 2021 zudem die Oper Wind von Alexander Moosbrugger als Uraufführung auf die Bühne und ist Gastgeber für Festspiel-Konzerte.

In Anri Salas Arbeiten spielen musikalische Phänomene eine übergeordnete Rolle. Seine transformativen, zeit-basierten Werke entwickeln sich aus einem dichten Beziehungsnetz zwischen Klang, Bild und Architektur. Ein wiederkehrendes Medium in der Ausstellung ist der Film. Dabei gibt es bei Sala im Gegensatz zum herkömmlichen Kino kein stringentes Narrativ oder gar Schauspielerinnen, es sind vielmehr musikalische Stücke, die in den Arbeiten zu den eigentlichen Protagonistinnen werden. Das Filmische entsteht aus dem Musikalischen und nicht, wie üblich, umgekehrt. Dabei tauchen die Besucher*innen in ein bildhaft-akustisches Raumerlebnis ein.

Das Kunsthaus Bregenz mit seiner auratischen Präsenz und besonderen Akustik bietet den perfekten Resonanzkörper für die Kunst Anri Salas, die stets den Ausstellungsraum miteinbezieht. Dabei geht es ihm nicht darum, einfach auf den gegebenen Raum zu reagieren, sondern darum, die Bedingungen dafür herzustellen, dass die verschiedenen Arbeiten miteinander und mit dem Publikum in Beziehung treten können.

In der Ausstellung im Kunsthaus Bregenz werden neuere und gänzlich neue Werke zu sehen sein. Ein Plattenspieler, freischwebend in einer verlassenen Raumkapsel, das leise Scharf und Unscharf der Konturen der Architektur, eine Gartenschnecke, die sich langsam über einen Violabogen bewegt, eine alte Druckwalze, deren metallenes Muster in gespenstische Töne übersetzt wird. All dies sind Elemente und Bilder, die Anri Sala einsetzt, um kreative Verlagerungen anzuregen und bestehende Bedeutungszusammenhänge zu hinterfragen.