© Universalmuseum Joanneum/N. Lackner

Kunstausstellung

Bettina Landl und Nick Acorne - Katzenbaum für die Kunst

Showtimes

10:00 - 18:00
Kunsthaus Graz

Skulptur beschreibt einen offenen, beweglichen Raum, Umgebung, Material, Struktur und Form. Skulptur ist Architektur und Werkzeug, wenn diese im Rahmen einer mehrstündigen Performance (Nick Acorne am Klavier) rückgebaut und damit gleichzeitig zur Denkfigur wird – in seine Einzelteile gebrochener Zusammenhalt, separate Morphs, Schatten. Alles, was wir sehen und beschreiben, könnte auch anders sein. Das Gestische reicht über die bloße Orientierung am Körper hinaus. Es formuliert Prozesse und letztlich als konstruierendes Moment menschliche Weltverhältnisse. Nach seiner Entfernung markiert das Objekt eine „Leerstelle“, bleibt resonant und Träger von Bedeutung, indem es durch eine Video- und Textinstallation (von Bettina Landl) repräsentiert wird. Perspektive begrenzt Raum, macht ihn endlich. Phänomene sind Gleichungen, intransitiv und transformativ, ständig neuen Zuschreibungen und Positionierungen ausgesetzt, transgressiv und (de)konstruktiv, Display, Folie. Sie unterliegen Phasenübergängen, ihrer eigenen An- und Abwesenheit, sind ephemer und enthalten schließlich (               ) – a nature void of : quality or state of being without something.