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Die Geschichte der österreichischen Tänzerin Theresé Zauser.

Ein biographisches, multimediales Theaterprojekt mit internationalen Verbindungen.

Theresé Zauser, geboren 1910 in Feldkirch, verließ 19-jährig die ihr enge Kleinstadt im Westen Österreichs, wurde Artistin und reiste durch Nordafrika und die Mittelmeerländer, um in Varietés und Clubs als Sängerin und Tänzerin zu arbeiten. Sie legte sich den Künstlernamen Theresé Judith Jansen oder Judit Jessie Zauser zu und bezeichnete sich als ‘Danseuse et chanteuse fantaisiste’.

Die nationalsozialistische Machtergreifung spürte sie auch in Nordafrika: Aus Tanger schrieb sie am 17. September 1938 ihrem Bruder Karl: „Seit ich Deutsch geworden bin, habe ich nichts mehr zu lachen.“
Anhand der Geschichte von Theresé Zauser wird ein Bild eines europäischen Schicksals nachgezeichnet, ein Lebenstraum mitverfolgt, der außerordentlichen Mut erforderte und ein jähes Ende im Konzentrationslager Ravensbrück fand.

Inszenierung: Brigitte Walk
Text: Nadine Kegele
Schauspiel: Luka Oberhammer / Peter Bocek

Kartenreservierung: [email protected]