© Dietrich Olbrich

Kunstausstellung

Border(Hi)stories - 100 Jahre Grenzgeschichte(n)

Showtimes

Vergangene Showtimes

Mehr info

Ausstellungspräsentation und Dialogveranstaltungs
 

Mehr info

Öffnungszeiten der Ausstellung:

So., 3.10. bis So., 17.10.2021 / Mo. – Fr. von 9 bis 14 Uhr und bei allen Veranstaltungen während der Buchwoche oder nach Voranmeldung unter 03352/38555 oder [email protected]

Die Ausstellung „border (hi)stories – Erinnern – Gedenken – der Grenze entlang“ befasst sich mit Geschichte und Gegenwart des Kultur- und Wirtschaftsraumes im österreichisch-ungarischen Grenzgebiet, der durch eine Vielfalt an Identitäten geprägt ist.

Die Geschichte des 20. Jahrhunderts hat die Region mit vielerlei Traumata belastet.

Eine Wanderausstellung bringt die wechselvolle Geschichte der Grenzregion von Österreich und Ungarn zu den Menschen und lädt zum Dialog über historische Ereignisse und ihre Bedeutung für die Gegenwart ein. Im Laufe des 20. Jahrhundert hat sich die regionale und nationale Identität Westungarns und Ostösterreichs oft in gegenseitiger Abgrenzung und Abwehr entwickelt. Die Erinnerung an diese Konflikte und oft traumatischen Ereignisse manifestiert sich in symbolischen Gedächtnisorten. Mehrfach wurde genau hier im 20. Jahrhundert auch Weltgeschichte geschrieben, wie etwa an der Brücke von Andau während des Ungarnaufstandes 1956 und beim Fall des Eisernen Vorhangs 1989.

Im Rahmen des „border(hi)stories“ Projekt wird eine interaktive Landkarte mit etwa 60 historischen Gedenkorten entlang der geschichtsträchtigen Grenze erstellt. Hinter dieser Landkarte entsteht ein gemeinsames „digitales Archiv“, das historisches Foto- und Filmmaterial, Originaldokumente, Zeitzeug*innenberichte sowie eine Auswahl wissenschaftlicher Literatur zu einzelnen Gedenkorten auf beiden Seiten des Grenzraumes beinhaltet. Diese Wanderausstellung macht im OHO vom 3.10. – 17.10. Station. 

Das Ziel der Ausstellung und des digitalen Archives ist es, das Wissen über die historischen Fakten in der Grenzregion zu verbessern. Das erarbeitete Material trägt zu einem besseren Verständnis der verschiedenen historischen Ereignisse bei und bietet einen Überblick über den aktuellen Stand der historischen Forschung. Das digitale Archiv wird laufend erweitert.