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Theater

Bunbury. Ernst sein is everything!

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Um ihren gesellschaftlichen Verpflichtungen entfliehen und inkognito ihre amourösen Eskapaden ausleben zu können, führen die beiden Dandys Algernon und Jack ein Doppelleben. Algernon erfindet einen kränklichen Freund namens Bunbury, der regelmäßig auf dem Land besucht werden muss, während Jack vorgibt, sich um seinen leichtlebigen Bruder Ernst zu kümmern, um möglichst oft in die Stadt reisen zu können. Dort führt er als ebenjener Ernst ein ausschweifendes Leben, während er auf seinem Landsitz das moralisch unantastbare Vorbild für sein junges Mündel Cecily gibt. Diese wiederum hat es sich – ebenso wie Algernons Cousine Gwendolen, um die Jack bei seinen Besuchen in der Stadt wirbt – in den Kopf gesetzt, ausschließlich einen Mann namens Ernst zu heiraten. Als Algernon in der Rolle von Jacks vermeintlichem Bruder Ernst auf dem Landsitz auftaucht, nehmen die komischen Verwicklungen ihren Lauf.

„Bunbury“ (“The Importance of Being Earnest”) ist Oscar Wildes berühmteste Komödie – und zugleich seine letzte: Kurz nach der Uraufführung 1895 wurde er als Homosexueller wegen „grober Unzucht“ zu zwei Jahren Zuchthaus mit schwerer körperlicher Arbeit verurteilt. Nach seiner Haftentlassung floh der Autor – gesundheitlich, finanziell und gesellschaftlich ruiniert – nach Paris, wo er verarmt starb.

Claudia Bossard, die dem Schauspielhaus seit der Spielzeit 15.16 als Regisseurin verbunden ist (zuletzt „Die Physiker“, nominiert für den Nestroy-Preis 2020, „Making a Great Gatsby“ nach dem Roman von F. Scott Fitzgerald und „Ich, Wunderwerk und how much I love Disturbing Content“ von Amanda Lasker-Berlin), inszeniert Wildes rasante Farce über Ernst und Trivialität, über gesellschaftliche Rollen und (Doppel-)Moral, die der Autor selbst als sein bestes Stück bezeichnete.