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Kunstausstellung

Das Leben ist schön

Showtimes

10:00 - 17:00
Schloss Weitra

In der Ausstellung "Das Leben ist schön" wird die Frage, was alt werden und alt sein bedeuten kann, in den Vordergrund gerückt.

Was wünschen wir uns? Gesundheit, Glück, Wohlstand und meist auch alt zu werden. Woher kommt dieser letztere Wunsch, wo wir doch alle wissen, was älter werden schlussendlich bedeutet: Krankheit, Unbeweglichkeit, Angewiesenheit auf andere Leute, Tod.

 In früheren Zeiten war alt sein mit Weisheit, Achtung und Privileg verbunden. Damals wurden wenige Leute alt. Heute können aufgrund der guten medizinischen Versorgung viele ein hohes Alter erreichen. Apropos Medizin: Mit ärztlicher Unterstützung kann man zumindest äußerlich das Altwerden verbergen, aber nicht für lange. Die Wachsgesichter mancher Promis sprechen da eine deutliche Sprache.

 Die Ausstellung deckt diese große Bandbreite, was alt werden und alt sein bedeuten kann, ab. Einige KünstlerInnen thematisieren den Jugendwahn, andere die ernsten Seiten des Alters wie Tod und Krankheit.

 Abgerundet wird diese Ausstellung mit sechs Kurzfilmen. "Orte zum Sterben" ist ein lebensbejahendes Projekt, da hier Plätze gezeigt werden, die der Künstler so liebt, dass er dort sterben möchte. Getreu dem Motto „Rom sehen und sterben“.

Konzept und Kuratierung: Hermann H. Capor

Künstlerinnen: Viola Fátyol, Peter Granser, Käthe Hager von Strobele, Paul Kranzler, Hanna Lenz, Elfriede Mejchar, Gerlinde Miesenböck, Anja Müller, Tatsumi Orimoto, Zuzana Pustaiova, Claudia Schumann, Christina Tsilidis

 

Öffnungszeiten

7. Mai bis 31. Oktober 2021
jeweils 10 - 17 Uhr (Dienstag Ruhetag)