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© Astrid Dill

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David Helbock

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Der aus Österreich stammende und in Berlin lebende Jazzpianist David Helbock gehört zu den großen Namen der Jazzszene.

Sein erstes Jazzfestival besuchte er 1983 noch als Ungeborener. Im Bauch seiner Mutter hörte er die mächtigen Blockakkorde von Horace Parlan und wildeste Läufe von Cecil Taylor. Eine Pianistenkarriere war David Helbock damit fast in die Wiege gelegt. Unter den vielen seiner Alben sticht «Purple» hervor, eine Jazz-Hommage an Prince. Sein Verständnis für das volle Panorama der Genres hat er erstaunlicherweise in einem winzigen Dorf in Vorarlberg entwickelt. Er lernte beim US-Jazzer Peter Madsen, den es damals zufälligerweise ins Ländle verschlagen hatte.

Auf seiner Facebookseite macht Helbock Lust auf den Auftritt mit einer Kostprobe von Thelonious Monks "Trinkle Tinkle". Aber nicht nur Scat-Sounds, auch große Orchesterklänge bringt er in sein Universum, wie das im Vorjahr veröffentlichte Album "Playing John Williams" unterstreicht.