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© Nela Pichl

Theater

Der Weg zurück von Dennis Kelly

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Eine neue Bewegung ist entstanden – die Regression. Ihre Unterstützer stürmen Universitäten, Labore, Biotech-Firmen und setzen TV-Studios in Brand, sie entführen und ermorden Wirtschaftsbosse und andere Eliten. Die Wut der Regressionisten entlädt sich auf die alten Institutionen. Denn Fortschritt, Technologie und Wissenschaft haben in ihren Augen die Menschheit an den Rand des Abgrunds geführt, politische und soziale Ungleichheit verstärkt und die Umwelt zerstört. Von Generation zu Generation versucht die Bewegung, die Fortschritte der Menschheit rückgängig zu machen. Zurück zum Ursprung quasi. Aber ist das tatsächlich die Lösung für all unsere Probleme? Zurück zum Nichtwissen?

In Kellys Stück prallen Konzepte wie Aufklärung und Romantik, Rationalismus und Esoterik, Wissenschaft und Glauben aufeinander. Ein alter Kampf wird in Familien- und Liebesgeschichten über fünf Generationen verpackt. Mit satirischer Zuspitzung legt der britische Dramatiker den Finger auf offene Wunden und trifft mitten ins Herz unserer verwirrend komplexen Gegenwart.

Nach der deutschsprachigen Erstaufführung von Schutt im Vestibül des Burgtheaters 2004 inszeniert Sandra Schüddekopf zum zweiten Mal einen Text von Dennis Kelly.

Regie: Sandra Schüddekopf
Bühne, Kostüme: Sophie Baumgartner
Sound: Rupert Derschmidt
Regieassistenz: Hannah Zauner
Es spielen: Alicia Peckelsen, Karoline-Anni Reingraber, Lukas David Schmidt, Sebastian Thiers

Rechte bei Rowohlt Theater Verlag, Hamburg