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© Barbara Pálffy

Theater

F. Zawrel - Erbbiologisch und sozial minderwertig

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Die Figurentheater-Produktion von Simon Meusburger und Nikolaus Habjan erzählt die Geschichte von Friedrich Zawrel, einem Überlebenden der Krankenanstalt Am Spiegelgrund, der zweitgrößten “Kinderfachabteilung” des Deutschen Reiches.

Der Vater ist Alkoholiker, die Mutter nicht fähig, die Familie zu ernähren. So wächst Friedrich Zawrel auf. Kinderjahre in Kaisermühlen, Delogierung, Heim, schließlich Spiegelgrund, jene „Kinderfachabteilung“ des Deutschen Reiches, in der Euthanasiemorde an kranken und behinderten Kindern stattgefunden haben. Vom Anstaltsarzt Dr. Gross wird Zawrel – als „erbbiologisch und sozial minderwertig“ eingestuft – gequält, doch er kann aus der Anstalt fliehen. Erst im Jahr 2000 kommt es nach vielen Bemühungen Zawrels zum Gerichtsverfahren, das wegen der angeblichen Demenz von Gross eingestellt wird. Er kann sich an nichts mehr erinnern.

Das Figurentheaterstück entstand in enger Zusammenarbeit mit Zawrel selbst. Seine sehr persönlichen Gespräche, die er mit Puppenspieler Nikolaus Habjan und Regisseur Simon Meusburger geführt hat, dienten als Grundlage für dieses Projekt. Habjan schlüpft nicht nur in die Rolle von Zawrel, sondern auch in die des Arztes Gross und durchlebt in einzelnen Stationen diese außergewöhnliche Geschichte.

Die Inszenierung erhielt den Nestroypreis 2012 in der Kategorie Beste Off-Produktion den Schweizer Kulturpreis „Grünschnabel“ 2014.