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Kabarett

Kabarett Cuvée: Ein Abend, vier Acts

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Kabarett Cuvée - ein Abend – vier Acts!

Künstler*innen

TERESA REICHL

Sie ist wortgewandt, sie ist niederbayerisch und sie kann was. Das behauptet die Kabarettistin Teresa Reichl provokant im Titel ihres Debütprogramms „Obacht, i kann wos“!. Und sie hält Wort, wenn sie in Anlehnung an Ereignisse aus ihrem bisherigen Leben Fragen aufwirft mit denen sie andere, aber vor allem sich selbst schmerzhaft auseinandernimmt.
Warum sind eigentlich alle Gedichte, die man im Germanistikstudium so liest, von Männern? Warum denken immer noch Leute, dass auf dem Dorf eh alle verwandt sind? Wie ist das Aufwachsen in einem 400-Seelen-Dorf, wenn ALLE den großen Bruder und die Eltern kennen? Was, wenn die Dorf-Jugend vorwiegend eines aus einem macht: eine hervorragende Lügnerin. Wann hört das Wort „Mädchen“ auf, als Beleidigung zu funktionieren?
Und was denken sich berühmte Bands, wenn ihre Fans hässlich sind? Teresa Reichl befragt sich und ihr Publikum, ohne Angst davor zu haben, keine Antworten zu finden.
Denn sie hat das Dorfleben mit in die Stadt, die klassischen Geschlechterrollen mit in die Emanzipation genommen und ist dabei, herauszufinden, wie man denn so zu leben hat als Feministin, Rampensau, Studentin, Frau und Dorfkind – und wer eigentlich ein Recht hat, ihr irgendwas vorzuschreiben?
Teresa Reichls amüsante Bestandsaufnahme nach fast einem Vierteljahrhundert Frauenleben schlägt mit Leichtigkeit den Bogen zwischen den Publikums-Generationen und führt jeden mühelos an bis dato noch unbekannte oder unbeliebte Themenwelten heran.
Wer einen Abend mit ihr erlebt hat, versteht plötzlich die Dynamik hinter Religionen (oder auch Verschwörungstheorien), der Spagat ist keine Illusion und Feminismus ist kein Schimpfwort mehr.

STEFAN OFNER

„Wieso?“

Ein Kabarettprogramm von und mit Stefan Ofner
Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Diese grundlegenden Fragen stellt sich der im Mittelpunkt stehende junge Protagonist, dessen Lebensreise plötzlich von gewaltigen Turbulenzen auf den Kopf gestellt wird. In dieser Situation erscheint es ihm am besten, erst einmal in Ohnmacht zu fallen.
Ein wilder Ritt durch das Unterbewusstsein beginnt und dem Protagonisten wird klar, er ist nicht allein. Verschiedene Persönlichkeiten, historisch und fiktiv, gesellen sich zu ihm und begleiten ihn. Existieren die Figuren wirklich oder sind sie nur Einbildung des überforderten Geistes? Zunehmend stellt sich ihm eine Frage in den Weg: Wieso?

ISABEL MEILI
Isabel Meili pendelt zwischen Genügsamkeit und einer nicht stillbaren Gier, mag Tiere aber hasst Fische, plädiert für ein besseres Miteinander jedoch Nulltoleranz bei Schmatzgeräuschen.
Die junge Schweizerin ist voller Gegensätze, ihr Humor so vielschichtig wie sie selbst. Da treffen Infantilität auf Hedonismus, Parodie auf Pointenhagel und Gangsta-Rap auf Menstruations-Ballade.
GENUG – eine Hommage an die Selbstliebe und eine Liebeserklärung an die 90er.

LUKAS WIESNER

Erfüllt von Optimismus und jugendlichem Leichtsinn sagte sich Lukas Wiesner einst: Wenn ich groß bin, werde ich Jongleur! Und keiner seiner sogenannten Erziehungsberechtigten haben ihn vor sich selbst beschützt. Der Hochmut der Jugend ist zwar längst verflogen, aber jonglieren tut er immer noch. Weil eigentlich macht er es ja ganz gerne, und schön zum Anschauen ist es auch.
Nach vielen abenteuerlichen Jahren Tournee im französischen Hinterland - an Orten, deren Namen nicht einmal die Einheimischen aussprechen können, ohne sich weh zu tun - ist er wieder in der Heimat angekommen und zieht Bilanz. Die Rückkehr verlief holprig, weil wenn man lange weg war, ist zu Hause auch nicht mehr so richtig daheim. Vieles hat sich verändert, und er war nicht dabei. Aber wer ist das schon?
Ein Kabarettabend gewürzt mit einer Prise Artistik und einer Handvoll Schabernack.

"...eine Cuvée aus Artistik, Kabarett und Jonglage. "Gern Geschehen" ist dann auch die Antwort auf den verdienten abschließenden Applaus."
Wiener Zeitung, 25/04/22

"Es ist nicht so, dass die Disziplinen Jonglieren und Ausdruckstanz auf den Kabarettbühnen bisher schmerzlich vermisst worden wären. Lukas Wiesner beherrscht sie aber hauptberuflich derart gut, dass er sie in seinem Debüt "Gern geschehen" ganz beiläufig auf die Schaufel nehmen kann ... Sympathisch, selbstironisch und souverän durchstreift Wiesner in seinen kabarettistischen Kaskaden die Widersprüchlichkeiten seines Alltags zwischen der Fremde und der Heimat... "
Falter 20/22

Christine Teichmann

ist als Kabarettistin, Slam Poetin, Artistin und performende Schriftstellerin, sowie als Moderatorin der Veranstaltungsreihe „Kabarett Cuvée“ von zahlreichen Bühnen im deutschsprachigen Raum bekannt. Ihre Texte sind gesellschaftskritisch, politisch aktuell und voll schwarzem Humor.
Egal ob als Reporterin, die den politischen Wettkampf kommentiert oder als nette Dame mit Kampfhund, beim Ausverkauf des Hauses Europa oder wenn sie in ihrem neuen Programm als Wirtin des Gasthauses zum Menschenrecht auftritt – eins ist immer gewiss: sie trifft mit Augenzwinkern gnadenlos ins Schwarze!

Gewinnerin „Reinheimer Satirelöwin 2021“, „Freistädter Frischling 2019“ und Kabarett Talenteshow 2020

Legendär: die PolitSport Reportage nach der Pause – jedes Mal neu und top aktuell!