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Theater

Karl Valentin: Theater in der Vorstadt

Ein wunderbar groteskes Gefecht zwischen Taktstock, Maßkrug und Geigenbogen – ein Großangriff auf die Lachmuskeln. Ein Klassiker aus dem Repertoire von Karl Valentin und Liesl Karlstadt, der das Musizieren parodiert. Es wird schief in die Trompete geblasen („ja, passt schon!“) und sich mit Taktstöcken duelliert. Das Bühnenstück war vor ca. 100 Jahren legendär und umjubelt. Kurt Tucholsky beschrieb es als „Höllentanz der Vernunft um beide Pole des Irrsinns“.

Jedes Ding hat drei Seiten: eine positive, eine negative und eine komische! „Ich sag‘ gar nix – das wird man doch noch sagen dürfen“, war ein Leitspruch Valentins. Sein einziges immer wieder betontes Ziel war, dass die Leute lachen und das stellen wir auch in den Mittelpunkt dieses Theaterabends! Karl Valentin, Münchens „Blödsinnkönig“, war ein Wort-Künstler mit einer ganz besonderen, eigenartigen Ausdrucksweise. Viele seiner Zitate und Sprüche sind immer noch in aller Munde und werden gerne zu allen möglichen und unmöglichen Anlässen zitiert, wie z. B.: „Fremd ist der Fremde nur in der Fremde“ oder „Mögen hätt‘ ich schon wollen, aber dürfen hab ich mich nicht getraut.“

 

Komödie von Karl Valentin
Mit Rita Dummer, Sandra Högl, Gudrun Liemberger, Johannes Kemetter, Lena Taferner und Marius Schiener
Musiker Gudrun Liemberger, Sebastian Küberl, Gabor Rivo, und Roland Scheibenreif
 
Regie Manuela Seidl
Regieassistennz Lena Taferner
Musikalische Leitung Gudrun Liemberger und Gabor Rivo
Technische Leitung Andreas Rüh
Kostüm Natascha Maraval
Bühne Jakobus van Ederen, Thomas Fischer und Daniel Truttmann
Rechte Drei Masken Verlag
Eigenproduktion Theater Forum Schwechat