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© David Visnjic

Theater

Leja Jurišić, Bara Kolenc, Peter Kutin, Patrik Lechner, Mathias Lenz – Brina – A Kinaesthetic Monument

Brina war ihr Partisaninnen­-Name: Marta Paulin gilt als eine der ersten zeitgenössischen Tänzerinnen in Slowenien vor dem Zweiten Weltkrieg. Geboren 1911 in Ljubljana, arbeite­te die Wigman-­Schülerin erst fürs Radio, bevor sie 1940 ihren ersten Abend als Choreografin veranstaltete. 1943 schloss sie sich den Parti­saninnen an und wurde später zu einer der wichtigsten Tanzausbilderinnen Jugoslawiens. Der österreichische Künstler Peter Kutin hat nun mit Bara Kolenc, Leja Jurišić, Mathias Lenz und Patrik Lechner ein rotierendes, holo­grammähnliches Klangobjekt als kinästheti­sches Denkmal geschaffen: eine „multimediale Trance­-Performance“ zu großem Sound für die Bühne, im zweiten Teil des Abends ergänzt durch Footage und Gespräch mit den slowe­nischen Künstler*innen Bara Kolenc und Leja Jurišić.

Österreichische Erstaufführung
Dauer: 50 Minuten