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María de Buenos Aires

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María de Buenos Aires personifiziert als Protagonistin dieser Operita (kleine Oper), wie Piazzolla sein Werk nennt, den Tango.

Eine „Bar Notables“ in Buenos Aires. Hier trifft man sich, um einen Kaffee zu trinken oder einen Wein, die Musik spielt den ewigen Tango, Paare finden sich und gehen wieder auseinander. Es ist ein Ort der Erinnerungen: an Liebe und Leidenschaft, Freude und Trauer, Eifersucht und Streit, Leben und Tod. Der Betreiber der Bar erinnert sich vor allem an María de Buenos Aires. Sie kam aus den Armenvierteln der Vorstadt, versuchte ihr Glück in der Metropole, endete im Bordell, wurde schwanger … Ein Schicksal in der Stadt der tausend Seelen. Ein Schicksal, in das sich die Besucherinnen – und Besucher – der Bar hineinfühlen können. Sie alle sind María.

1968 komponierte Astor Piazzolla seine einzige Oper als Liebeserklärung an den Tango und seine Heimatstadt. Durch die Figur der María erhält der Tango, der für ein ganzes Lebensgefühl und den Weltschmerz steht, eine eigene Gestalt. Der von Piazzolla entwickelte Tango Nuevo präsentiert sich glanzvoll in dessen Operita (= kleine Oper), der die symbolreiche, hochmusikalische Dichtung des uruguayischen Lyrikers und Tango-Historikers Horacio Ferrer zugrunde liegt. Das Schwebegefühl des Tangos, das sich aus der Spannung zwischen Nähe und Distanz sowie aus Melancholie und Schönheit ergibt, wird dabei zum Narrativ der Geschichte.

Prädestiniert für Regie und Choreografie dieser Operita ist der Direktor der Tanzcompany des Tiroler Landestheaters Enrique Gasa Valga, der sein Publikum in die betörende Sphäre des Tangos und das schillernde Nachtleben von Buenos Aires entführt.

Nach dem sensationellen Erfolg der Uraufführung musste «Maria de Buenos Aires», eine «Tango-Operita» von Astor Piazolla, allein in ihrer Heimatstadt 120 Mal gespielt werden. Das Werk erzählt die Geschichte vom Leben und Tod Marias, die aus einem Vorort nach Buenos Aires kommt, um hier ihr Glück zu suchen. Zusammen mit der fantastischen Sopranistin Christiane Boesiger und den umwerfenden Mannen von «folksmilch», eine überzeugende Darstellung dieser Operita auf die Orpheum-Bühne zu zaubern.

www.gamsbartjazz.at