© Nawang Wulan Figur © Angela Sixt

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Wissenschaftlicher Exkurs in die Rekonstruktionsarbeit zur Laterna magica von Richard Teschner sowie eine Tanzperformance zu Wayang und Moderne.

Zur Eröffnung der Figurentheatertage stellt Ihnen Angela Sixt den größten Schatz des Figurentheater-Genres innerhalb des Theatermuseums vor: Richard Teschner und seine Bühnen. Das aktuell laufende Projekt - die Rekonstruktion des Stückes „Prinzessin und Wassermann“ - wird vorgestellt und bisherige Forschungs-Ergebnisse zu den aufwendigen Projektionen mittels Laterna magica werden präsentiert.

Im Anschluss findet zu einer der maßgeblichen Inspirationsquellen von Teschner – dem WAYANG Theater aus Indonesien – eine Tanzpräsentation statt, die den Mythos der „Nawang Wulan“ als Ausgangspunkt nimmt. Bianca Mayasari Figl und Eva-Maria Schaller setzen sich mit der Übersetzung von historischem Tanzmaterial auseinander. Bianca Figl aus der Sicht des klassischen javanischen Tanzes, Eva Schaller mit der für Teschner so wesentlichen „Wiener Moderne“. Diese Auseinandersetzung erfolgt in Zusammenarbeit mit Musiker*innen und Theatermacher*innen (Matheus Wasi Bantala, Wahyu Novianto, Mukhlis Rohmawan, u.a.), die im Moment in Java vor Ort sind und dem in Wien ansässigen Komponisten zeitgenössicher Musik Enrique Mendoza.