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© Maike Helbig

Konzert

Michi Gaigg & L’Orfeo Barockorchester

Showtimes

Vergangene Showtimes

11:00 - 23:59
Brucknerhaus Linz

Michi Gaigg, das L’Orfeo Barockorchester und die renommierte Violinistin Midori Seiler kombinieren Werke dreier in Wien wirkender Komponisten. Während der aus Bonn stammende Ludwig van Beethoven sich mit seinen Zwölf Contretänzen auf Vermittlung Joseph Haydns in die Redouten und Maskenbälle seiner neuen Heimat einführen durfte, komponierte Wolfgang Amadeus Mozart sein 3. Violinkonzert und seine 33. Sinfonie in seiner Geburtsstadt Salzburg, fügte letzterer dann allerdings in seiner „zweiten Heimat“ Wien das dort obligatorische Menuett hinzu. Zuletzt steht die an Mozarts Sinfonik anknüpfende 5. Sinfonie des „Ur-Wieners“ Franz Schubert auf dem Programm.

Programm
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Sinfonie Nr. 33 B-Dur, KV 319 (1779/82)
Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 G-Dur, KV 216 (1775)

– Pause –

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Auswahl aus den Zwölf Contretänzen, WoO 14 (1791–1802)

Franz Schubert (1797–1828)
Sinfonie Nr. 5 B-Dur, D 485 (1816)

Besetzung
Midori Seiler | Violine
L’Orfeo Barockorchester
Michi Gaigg | Dirigentin

L’Orfeo Barockorchester
Seit mehr als zwei Jahrzehnten gehört das L’Orfeo Barockorchester zu den markantesten Stimmen in der Alten Musik. Für die Neue Zürcher Zeitung besitzt das international besetzte Ensemble rund um die Orchestergründerin und Dirigentin Michi Gaigg jenen „individuellen Charakter abseits globalisierter Einheitsklanglichkeit“, der auf ein fruchtbares Zusammenwirken unterschiedlicher musikalischer Wurzeln zurückzuführen ist. Lebendigkeit des Musizierens, Kontinuität und ein Ensemblegeist, der auch große Lust auf Neues in sich trägt, sind die Basis, auf der Michi Gaigg ihre als farbenreich, klangsinnlich wie temperamentvoll beschriebene Handschrift entwickelt.

Seine umfangreiche Diskografie (34 CDs!), darunter einige Opern- und Ersteinspielungen, wurde mehrfach ausgezeichnet:
u. a. von Diapason, Le Monde de la Musique, BBC Music Magazine, Gramophone, Fono Forum, Pizzicato („Supersonic Award“), ORF Radio Österreich 1 („Pasticcio-Preis“) und mit dem Deutschen Musikpreis „Echo Klassik“.

L’Orfeo begeistert auch als Opernorchester, wie aktuell mit Georg Friedrich Händels Atalanta, von Regisseur Kobie van Rensburg als multimediales Märchen auf die Bühne gebracht (Koproduktion Händel-Festspiele Halle und donauFESTWOCHEN im Strudengau). Ebenso zählen Raritäten und Meister­werke der Bühnenkunst von Georg Philipp Telemann, Jean-Philippe Rameau, Georg Anton Benda, Christoph Willibald Gluck, W. A. Mozart und Joseph Haydn sowie eine Trilogie früher Operneinakter von Gioachino Rossini (darunter La scala di seta) zum Repertoire.

Jüngst ließ L’Orfeo unter der Leitung von Michi Gaigg mit der Aufführung aller Schubert-Sinfonien (einschließlich der dazugehörigen sinfonischen Fragmente) bei der Schubertiade Hohenems aufhorchen.

Bisherige Stationen: Salzburger Festspiele, Lucerne Festival, Beethovenfest Bonn, Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, Schwetzinger SWR Festspiele, Internationale Barocktage Stift Melk, Internationale Haydn Festspiele Eisenstadt, Schubertiade Hohenems & Schwarzenberg, Tage Alter Musik Regensburg, EXPO 2015 Mailand, Festival Bach de Lausanne, Kölner Fest für Alte Musik, Int. Gluck-Opern-Festspiele Nürnberg, Mozartfest Würzburg, Palau de la Música Catalana Barcelona, Festkonzert Vatikan (Sixtinische Kapelle), Tourneen nach Frankreich, Spanien, Südafrika und Namibia, Brucknerhaus Linz, Theater an der Wien, Musikverein Wien, Wiener Konzerthaus u. v. m.

Education: Euridice Barockorchester der Anton Bruckner Privatuniversität, eine Initiative des L’Orfeo Barockorchesters – Mitglieder von L’Orfeo coachen die Probenarbeit der Studierenden in verschiedenen Instrumentalgruppen und wirken bei den Aufführungen mit.