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Moliere oder der Heiligenschein der Scheinheiligen

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Bulgakows „Molière oder Der Heiligenschein der Scheinheiligen“ entführt uns in das Paris des 17. Jahrhunderts. Der berühmte Dramatiker Jean-Baptiste Poquelin de Molière ist am Höhepunkt seiner Karriere, sein „Don Juan“ im Theater Palais Royal wird bejubelt, er steht in der Gunst des Sonnenkönigs Ludwig XVI. Doch etwas brodelt hinter den Kulissen und droht Molières Leben aus der Bahn zu werfen. Die junge Schauspielerin Armande ist schwanger; sie wird von ihrem Schauspielerkollegen Lagrange bestürmt, den Ehebund mit Molière, dem Vater des Kindes, nicht einzugehen. Doch das Paar lässt sich nicht abbringen. Molière trennt sich von seiner langjährigen Lebenspartnerin Madeleine, der älteren Schwester Armandes. Lagrange kennt das Gerücht, dass Armande möglicherweise aus der Beziehung zwischen Molière und Madeleine hervorgegangen ist. Madeleine hat Molière nie eingeweiht, weil sie selbst nicht weiß, wer der Vater ist. Wenn dieses Geheimnis das Licht der Welt erblickt, ist der Skandal vorprogrammiert. Als Molière seine junge Frau mit seinem Adoptivsohn Moyron erwischt, verliert er die Beherrschung und verjagt ihn. Moyron verzieht sich tief gekränkt, erfährt aber vorher Molières schicksalhaftes Geheimnis von Lagrange.

Doch auch auf der Weltenbühne hat sich Molière Feinde gemacht. Marquis de Charron, der Erzbischof von Paris, sieht in Molière einen Gegner der Kirche und möchte sein Stück „Tartuffe“ samt Dichter am liebsten zum Teufel jagen. Der Erzbischof versucht den König von seinen Ansichten zu überzeugen, doch er scheitert: „Tartuffe“ darf gespielt werden. Bei einem geheimen Zusammentreffen der Gesellschaft „Kabale der Heiligen Schrift“ erfährt er von Moyron, dass Molière seine eigene Tochter geheiratet hat. Damit hat er die Macht, um Molière zu Fall zu bringen

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Marktplatz 10, 2380 Perchtoldsdorf
Mo und Sa 10-13 Uhr
Di  bis Fr 10-13 Uhr, 15-18 Uhr