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© Claudette van de Rakt

Theater

NYX: Myriam – a head phone opera

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Die interdisziplinäre Oper vereint Pop mit modernen Klanglandschaften.

„Myriam“ heißt das uralte Wesen aus Whitley Streiters Horrorklassiker „The Hunger“ („Der Kuss des Todes“), das zu ewigem Leben und damit zur Einsamkeit verdammt ist. Die unstillbare Sehnsucht nach ewiger Liebe treibt dieses Geschöpf um.
Das Kollektiv NYX ist eine niederländisches Musikprojekt von Dyane Donck (Stimme, Elektronik, Bass-Gitarre, E-Gitarre, Teremin) und Els Mondelaers (Stimme, Elektronik, Loops, Flügelhorn, Bassgitarre). Ihre interdisziplinäre Oper nimmt starke Anleihen an den Song- und Soundelementen des Pop und bedient die Werkstrukturen der Opera Seria, ersetzt die Arien mit Songs und Rezitative mit Soundscapes. „The sweetest songs of saddest thoughts“ (auch ein Zitat aus dem Horrorbuch) gibt den eigens von Dyane Donck für die Oper komponierten Liederzyklus einen programmatischen Rahmen. Besungen werden die Emotionen Freude, Trauer, Angst, Neugier, Ekel und Ärger, die das Publikum – mit kabellosen Kopfhörern ausgestattet – in intimen Hörsituationen durchlebt.

Vorproduzierte und live erzeugte Klänge mischen sich dabei im Ohr und vermitteln ein 3D-Hörerlebnis. Mittels Klanglandschaften, Songs und von David Lynch inspirierten Videobildern tauchen wir in die Gefühlswelt dieses Wesens ein.