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Eros und Thanatos, die Liebe und der Tod: Das sind die zentralen Themen der Kunst. Auf ganz unterschiedliche Weise steht dieses gegensätzliche, verschlungene Paar im Leben, Denken und Fühlen des Menschen auch hier im Zentrum. In seiner «Symphonie fantastique» setzt Hector Berlioz einen autobiografisch inspirierten Liebestraum in Töne, der sich zum Albtraum wandelt: Im Opiumrausch glaubt der Abgewiesene, er habe seine Geliebte getötet, werde dafür hingerichtet und lande zusammen mit seinem Opfer auf einem Hexensabbat. Mit seinen bahnbrechenden Neuerungen wurde das Werk zum faszinierenden Skandalon der Romantik. In anderer Form persönlich und intim ist dagegen Edward Elgars Cellokonzert: wehmütige Erinnerung, elegischer Abgesang und bewegende Klage um die Toten des Ersten Weltkriegs zugleich.

Programm:

Edward Elgar, Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll op. 85
Hector Berlioz, «Symphonie fantastique. Épisode de la vie d'un artiste» op. 14

Besetzung:

Orchester - Orchestre National de France
Violoncello - Gautier Capuçon
Dirigent - Cristian Măcelaru