© Salzburger Festspiele / Andreas Kolarik

Theater

Salzburger Festspiele: Macbeth

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Melodramma in vier Akten. Libretto von Francesco Maria Piave, mit Ergänzungen von Andrea Maffei, nach der Tragödie Macbeth von William Shakespeare.

Ödipus angesichts der Geheimnisse des Orakels, Macbeth gegenüber den Prophezeiungen der Hexen: ein plötzlicher Spruch aus einer anderen Welt — und einige wenige Worte verändern ein ganzes Leben. Die moira offenbart sich. Während Ödipus vor dem tragischen Schicksal, das ihm verheißen wird, fliehen möchte, wird bei Macbeth ein zweifacher Vorgang ausgelöst. Zunächst reagiert er auf die Ankündigung, er werde bald König werden, indem er versucht, in die verheißenen Höhen vorzudringen, und handelt entsprechend: Er tötet. Nachdem er Herrschaft und Macht erlangt hat, bietet er sodann dem zweiten Teil der Weissagung die Stirn: Er tötet abermals. Danach wird er zum Spielball seines Wahns, seiner Angst, seines moralischen Falles: Er tötet wieder und wieder.

BESETZUNG

  • Vladislav Sulimsky: Macbeth 
  • Tareq Nazmi: Banco 
  • Asmik Grigorian: Lady Macbeth 
  • Caterina Piva: Kammerfrau der Lady Macbeth 
  • Jonathan Tetelman: Macduff 
  • Evan LeRoy: Johnson Malcom
  • Aleksei Kulagin: Arzt 
  • Grisha Martirosyan: Diener Macbeths 
  • Hovhannes Karapetyan: Mörder / Herold