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Theater

Thornton Wilder: Wir sind noch einmal davongekommen

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Wir sind noch einmal davongekommen. Sind wir das wirklich? Das zeitlose Stück von Thornton Wilder zeigt, dass sich die existentiellen Krisen der Menschheit immer wieder wiederholen.
 
"Wir sind noch einmal davongekommen" ist die Geschichte von Mr. und Mrs. Antrobus, ihrer Kinder Henry und Gladys und ihres Hausmädchens Sabina. Sie sind aber gleichzeitig synonyme Charaktere für Adam, Eva, Lilith und Kain. Die Archetypische Familie durchlebt, stellvertretend für die gesamte Menschheit, essenzielle Katastrophen der Menschheitsgeschichte in drei Akten. Absurde Figuren tauchen auf, selbst die Mammuts müssen eben gemolken werden. Und hin und wieder würde jeder mal gerne “aussteigen” aus seiner ihm zugedachten Rolle im Spiel des Lebens.

Wieviel Menschliches Thornton Wilder in diese Archetypen verpackt, zum Schreien komisch, zum Fremdschämen und zum Identifizieren. Wie sind wir Menschen denn, die Männer wie die Frauen, miteinander, mit den Kindern, mit den Krisen, mit dem eigenen Wachstum? Steckt in uns allen nicht noch ein Stück Höhlenmensch? Was haben wir errungen? Wohin geht es mit der Mensch-heit? Ist das Böse jemals zu besiegen? Große philosophische Glaubensfragen schwirren mit fröh-lichem Gelächter durch den Raum und bleiben lange im Nachhall.

Es spielen: Birgit Gasser, Therese Hofmann, Elisabeth Mayr, Verena Rosenauer, Christine Stöckl, Sonja Rudolf; Jakob Labek, Bernhard James Lang, Christoph Steinbacher.
Inszenierung Luka Oberhammer