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Theater

Trümmerherz

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Das Stück erzählt eine weibliche Coming-of-Age-Geschichte eines Boogie-Woogie-begeisterten Wiener Mädels aus einer matriarchalischen Arbeiter:innenfamilie vor dem Hintergrund der österreichischen Nachkriegszeit der 1950er Jahre.

Rudi, eine junge Frau von Anfang 20, würde am liebsten immer nur Boogie-Woogie tanzen. Denn der Rest ihres Lebens ist nicht gerade rosig. Gemeinsam mit ihrer verwitweten Mutter lebt sie in einer kleinen Wiener Wohnung. Der Vater ist als kommunistischer Widerstandskämpfer den Nazis zum Opfer gefallen. Ihre Schwester Mitzi, die ihr den zweiten Elternteil ersetzte, wird mit einem Besatzungssoldaten nach Amerika ziehen. Der Verlust von Mitzi bedeutet für Rudi, dass sie erwachsen werden muss, wozu sie aber noch nicht bereit ist...

„Trümmerherz“ basiert auf biographischen Episoden der mit knapp 90 Jahren verstorbenen Großmutter des Autors Bernhard Bilek. Das Stück erzählt eine weibliche Coming-of-Age-Geschichte eines Boogie-Woogie-begeisterten Wiener Mädels aus einer matriarchalischen Arbeiter*innenfamilie vor dem Hintergrund der österreichischen Nachkriegszeit der 1950er Jahre. Die Inszenierung dekonstruiert unter antipatriarchalischen und nicht-hegemonialen Prämissen theatrale, geschlechtliche, gesellschaftspolitische und historische Diskurse, die seit den 1950er Jahren bis heute nachwirken.

Die Regisseurin Martina Gredler und der Autor Bernhard Bilek haben den Verein Wiener*innen Wahnsinn gegründet, der sich als „Projektplattform für Frauen, queere und nicht-binär definierte Künstler*innen“ versteht, ein Schwerpunkt liegt auf österreichischer Zeitgeschichte nach 1945 aus queer-feministischer Sicht; „Trümmerherz“ ist die erste gemeinsame Produktion.