© Sujet: Urbanize Festival

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urbanize! Festival

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Das Festival findet am Nordwestbahnhof statt.

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täglich unterschiedliche Veranstaltungszeiten!

diverse Locations

11:00 - 23:59
Nordbahnhalle
18:45 - 23:59
Nordbahnhalle

urbanize! widmet sich heuer dem Thema "Strategie des Wandels".

Gemeinsam mit Künstler*innen, Planer*innen, Stadtforscher*innen und Aktivist*innen erkundet urbanize! unterschiedliche Ansätze für eine notwendige Demokratisierung der Gesellschaft.

Gemäß dem urbanize!-Motto Gemeinsam schlauer werden erörtert das Festival zusammen mit Teilnehmer*innen und Besucher*innen, welche Strategien und Werkzeuge für das Ziel einer stärkeren Demokratisierung der Stadtgesellschaft als Voraussetzung für sozialen, ökologischen und ökonomischen Wandel zeitgemäß sind.

Einige Programm-Highlights:

Mi, 6 OKT 2021
19:00–22:00

Eröffnung urbanize! 2021 - Strategien des Wandels


2020 mussten wir coronabedingt auf eine Festivalzentrale verzichten. Dieses Jahr freuen wir uns sehr, wieder über Raum zu verfügen, der während des Festivals nicht nur als Veranstaltungsort, sondern auch als sozialer Treffpunkt fungiert. Gleich nebenan befindet sich das Museum Nordwestbahnhof von Michael Hieslmair und Michael Zinganel, das während der Eröffnung besichtigt werden kann. Der Auftakt bringt einen Vortrag über den Erfolg der Zagreber Stadtaktivist*innen, eine Präsentation der dérive-Festivalausgabe und Wissenswertes über den Nordwestbahnhof. Für Speis & Trank während des gesamten Festivals sorgt der Sazón-Foodtruck.

Do, 7 OKT 2021
15:00–19:00

Perceptual Grounds / Fischgeschichten
 

Bevor das Areal des Nordwestbahnhofs einem Stadtentwicklungsgebiet weichen muss, versucht das Museum vor Ort die wechselvolle(n) Geschichte(n) dieses letzten innenstadtnahen Güterumschlagplatzes zu dokumentieren: In der Rauminstallation »Perceptual Grounds« von Joanna Pianka und Veronika Suschnig ebenso wie in den »Fischgeschichten« von Tracing Spaces wird ein urbaner Arbeits- und Lebensraum in Erinnerung gerufen, der bald der Vergangenheit angehören wird.

Do, 7 OKT 2021
16:00–18:00

Fix the System Not the Women!


Das System ist kaputt! Warum sollten wir uns als Gründerinnen oder Mitarbeiterinnen dann anpassen? Unzählige Frauen lehnen das »Business as Usual« mit Konkurrenzdruck und Profitmaximierung längst ab. Sie arbeiten an einem neuen System, in dem wir wir selbst sein dürfen und verantwortungsbewusst mit Ressourcen, Mitarbeiter*innen und der Gesellschaft umgehen. Wie das im Alltag funktioniert, zeigt Lisa Jaspers.

Fr, 8 OKT 2021
13:00–15:00

Die Pariser Commune und die Kommune Wien


Die Pariser Commune hatte trotz ihrer kurzen Dauer lange Zeit einen festen Platz in der Erinnerungskultur der europäischen Arbeiterbewegung. Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen der Commune und dem Roten Wien, beispielsweise die Siedlerbewegung? Oder steht das Trennende im Vordergrund und Commune und Rotes Wien waren jeweils singuläre Ereignisse? Was können zeitgenössische politische Initiativen von diesen historischen Ereignissen für ihre Aktivitäten lernen?

Fr, 8 OKT 2021
14:00–17:00

DANCE DANCE R*EVOLUTION!


Künstlerische Interventionen schaffen Aufmerksamkeit für politische Anliegen und bringen Witz und Freude in Protestkulturen. Lerne mit salon emmer grundlegende Performance-Skills und choreographische Tools für performative Guerilla Aktionen im öffentlichen Raum kennen. Die Stadt durch das Choreographinnen-Auge betrachtet, eröffnet eine Vielzahl an Möglichkeiten für Protest-Choreographien mit Stadt, Raum und Körper. 

Sa, 9 OKT 2021
09:30–19:30

Thementag: Strategien des Wandels


Der Thementag bietet eine umfassende Möglichkeit, sich mit der Frage nach Strategien für den Wandel auseinanderzusetzen. Beginnend mit einer Keynote des Frankfurter Stadtforschers Klaus Ronneberger, der ausgehend von der Pariser Commune Autogestion (Selbstverwaltung) als Organisationsweise diskutiert, stehen zwei mal drei Workshops und zwei Gesprächsrunden am Programm. In den Gesprächsrunden stellen Initiativen ihre strategischen Überlegungen vor und Expert*innen diskutieren über Wege zu gesellschaftlichem Wandel. Die Workshops reichen vom Movement Action Plan über selbstorganisiertes Bauen bis zu Film und Radio als Tools für soziale Transformation.

So, 10 OKT 2021
10:30–12:30

Auf den Spuren der wilden Siedler*innen von Wien


In den von Wohnungsnot gekennzeichneten Jahren nach dem Ersten Weltkrieg entstanden nach »wilden« Abholzungen im Wienerwald informelle Siedlungen, die strukturell bis heute fortbestehen. Der Spaziergang mit Andre Krammer sucht die Kleingärten und Siedlungshäuser der ehemaligen Rodungssiedlung am Wolfersberg auf, führt durch die »anarchistisch« motivierte Reformsiedlung Eden und in die Kordonsiedlung, die im Austrofaschismus entstanden ist.

So, 10 OKT 2021
17:30–18:30

SIRENEN


Sechs Frauen mit Megafonen schwärmen aus. Wie Vögel, die ihr Territorium durch Gesang markieren, singt und spricht der Chor der Sirenen Antworten aus Interviews mit Müttern und Vätern, Pädagog*innen, Pflegekräften, Haushaltshilfen und anderen Menschen, die in Wien schlecht oder nicht bezahlte Fürsorgearbeit leisten. Für welche Sehnsüchte, welche Bedürfnisse, welche Utopien sind die Erfahrungen der Pandemie ein Verstärker? 

So, 10 OKT 2021
19:00–22:00

Festival Farewell


Zum Festivalausklang laden wir ein letztes Mal in die Festivalzentrale am Nordwestbahnhof, bevor wir unsere Zelte für dieses Jahr wieder abbauen. Für die Musik sorgt der fabelhafte Salon skug auf Rädern, der bereits den ganzen Sommer per Lastenrädern, die zugleich Bühnenelemente sind, mit seinem Sound­system durch die Stadt schweifte. Essen und Getränke gibt es vom Sazón-Foodtruck.