© Erwin Hafner

Kunstausstellung

Vergänglichkeit

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15:00 - 17:00
Kunstraum Arcade
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Öffnungszeiten:

Freitag 15 bis 18
Samstag 10 bis 13 & 14 bis 17 Uhr

18:00 - 22:00
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Eröffnungsabend

"Vergänglichkeit" - Eine Ausstellung mit Erwin Hafner, Stephan Hafner, Klaus Joachim Keller, Ela Migazs-Sczepaniak und Ali Al Taiee

 

Das Vergänglichsein ist ein altes Thema in der Kunst, und nicht nur dort, seit Menschengedenken beschäftigt es auch Philosophie und Religion. Besonders als Vanitas – Motiv zieht es sich durch die Kunstgeschichte. In der Ausstellung wird Vergänglichkeit in verschiedenen Bereichen aufgezeigt. So wird ein Gemeinschaftswerk aus alten Instrumentenkästen bestehen und zu Tierköpfen und Vogelflügeln verfremdet als Installation im Innen- oder Außenraum aufgebaut. Gleichzeitig ist durch das Material (alte ausgediente Geigenkästen) der Verweis auf die Musik gegeben, ein von sich aus vergängliches Medium. Auch aus der Natur entnommene Materialien – Holzstücke etc. – dokumentieren die Vergänglichkeit. Ergänzend werden Einzelarbeiten in verschiedenen Medien präsentiert. Im Rahmen der Ausstellung findet eine improvisierte Musikperformance der ausstellenden Künstler*innen statt (Keyboard, Trompete, Cello und …). Termin folgt.

Klaus Joachim Keller befasst sich angelehnt an Grafiken aus einer alten Brehms Tierleben Ausgabe mit dem Tier und der rasante Abnahme der Artenvielfalt. Ali Al Taiee zeigt eine Installation zu Gedanken im Raum der Erinnerung – „Der Moment vor dem Schreiben” – vergleichbar einer Fahrt von Bergarbeitern hinunter in die Grube. Bildnerisch der Versuch, diesen Raum der Gedanken darzustellen, bzw. Objekte, die diesen imaginären Raum, den unmittelbaren Moment vor dem Schreiben, charakterisieren würden. Vergänglichkeit war und ist für Stephan Hafner ein wichtiges Thema. Der Totentanz wirkt zeitlos und hat nichts an Aktualität verloren. Die Skelette sind in Partylaune … Ela Migacz-Szczepaniak zeigt „Memento mori” – Die geometrische, minimalistische Formen, ausgefertigt in Ton (Erde), getrocknet (Wasser), gebrannt (Feuer), mit metallischer Glasur gefasst (Metall); in Ihren Zusammensetzung abgeschlossen jedoch gleichzeitig offen, durchlässig für das letzte Element-Luft (Leere). Im Prozess der Umwandlung findet sich die Formel der Konstants. In den präsentierten Arbeiten wird der subtile Dialog zwischen KünstlerInnen und der erforschter Materie sichtbar dargestellt.