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Konzert

Vom Dunkel zum Licht

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Pfarrkirche St. Vitus Kufstein

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„Durch das Dunkel zu den Sternen“ führt uns das erste von insgesamt sechs Abonnement-Konzerten. Zum einen dient es der Wiederbelebung des kulturellen Lebens post Corona – Scheinwerfer an! – und zum anderen verdeutlicht es die Hinwendung zum Menschen in der Musikgeschichte – im Licht steht plötzlich das Individuum. Das Lamento aus Giacomo Carissimis „Jephte“ – ein klassisches Oratorium aus dem frühen Barock – nimmt die ZuhörerInnen mit in das antike Rom: Im berühmten Schlusschor heißt es „Weint ihr Söhne Israels“. Das Volk nimmt Abschied von Jephte, die sich als Tochter des israelitischen Heerführers zum Wohle der Gemeinschaft opfert. In der Kantate von Johann Sebastian Bach darf schließlich eine einzelne Stimme sagen „Ich hatte viel Bekümmernis“, um schon im Eingangschor in der Überwindung der Traurigkeit Trost zu finden.

Dem Schauplatz angemessen endet das Konzert mit einem großen Lobgesang: Das festliche „Te Deum“ von Marc-Antoine Charpentier ist das berühmteste Werk des französischen Komponisten, das als Erkennungsmelodie der Europäischen Rundfunkunion bekannt ist. Die Hymne wird traditionell angestimmt, um einen Sieg zu feiern: Den des Lichtes über die Dunkelheit. Das erste Abonnement-Konzert in der Stadtpfarrkirche St. Vitus wird dirigiert von Bernhard Sieberer, dem Kulturbeauftragten der Stadt Kufstein. Internationale SolistInnen (Monika Mauch, Markus Schäfer…) und das Vokalensemble Vocappella Innsbruck werden von dem Barockorchester Munich Baroque auf historischen Instrumenten begleitet, gespielt wird: Um 18:00 Uhr und um 20:30 Uhr, um dem Einzelnen genügend Raum zu geben.