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© Michaela Krauss-Boneau

Theater

Zenith Productions: Die Wiener Stadtmusikanten

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Der wunderschöne, mehr als 200 Jahre alte Märchenklassiker weckt Hoffnung und Mut, sich seinem Schicksal niemals kampflos zu ergeben.

Vier Haus- bzw. Nutztiere, die in die Jahre gekommen sind, sollen geschlachtet oder ausgemustert und durch jüngere Tiere ersetzt werden. Die vier (ein Esel, ein Hund, eine Katze und ein Hahn) bilden eine Notgemeinschaft und beschließen, nach Wien zu ziehen. Dort wollen sie eine Band gründen, um damit ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Unterwegs kommen sie an einem Haus vorbei, das von Räubern bewohnt wird. Für Essen und einen Schlafplatz geben die vier Tiere ihr erstes Konzert …

Der wunderschöne, mehr als 200 Jahre alte Märchenklassiker weckt Hoffnung und Mut, sich seinem Schicksal niemals kampflos zu ergeben. Weil es sich in jedem Alter und in jeder Lebenslage lohnt, etwas Neues anzufangen und neue Freunde zu finden! Denn: „Etwas Besseres als den Tod findest du überall“. Auch in Wien.

Interkulturalität und Dada-Magie

Zenith Productions für Theater und Musik setzt sich aus Menschen verschiedener Nationalitäten, Altersgruppen und Glaubensrichtungen zusammen. "Die Wiener Stadtmusikanten" ist nach „Der kleine Prinz“ (2015, 2016), „Reineke Fuchs“ (2017), „Kaspar Hauser“ (2018), „Der blaue Vogel“ (2019) und „Kommt ein Mädchen geflogen“ (2020) bereits das siebte Sommertheater der Gruppe im Innenhof des Volkskundemuseums Wien.

Es gibt verschiedene Generationen sowohl auf der Bühne als auch im Publikum. Die über weite Strecken nonverbale, über Sprachgrenzen hinweg verständliche Performance spielt auf zwei Erzähllinien gleichzeitig – eine ist eher für die Kinder gedacht, eine eher für die Erwachsenen. Mittels phantasievoller Bilder, plastischer Rauminstallationen, lautmalerischer Dada-Magie, Lieder und Musik wird das Schicksal der Tiere ereignisreich und humorvoll auf die Bühne bzw. in den barocken Innenhof gebracht. Die Bühnenfassung stammt von Kari Rakkola und Roland Bonimair, unter Zuhilfenahme von Zitaten u. a. von Wilhelm Heinrich Wackenroder, Friedrich Schiller, Samuel Beckett, Hugo Ball und Marlene Dietrich.