© Insel der Unseligen

Theater

Insel der Unseligen

Showtimes

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Wien 1800. Napoleon ist auf dem Vormarsch durch Europa.

Die letzten fünf erwachsenen Kinder von Maria Theresia hat er bereits aus ihren angestammten Fürstentümern vertrieben. Heimatlos sind sie in ihrer Kinderstadt Wien zusammengekommen. Ihren Herrschaftsanspruch scheinen sie für immer verloren zu haben, und sie hoffen nun auf das Habsburger Familienoberhaupt - Kaiser Franz II. Wird es ihnen gelingen seine Unterstützung zu bekommen? Und wie kann verhindert werden, dass Napoleon Wien erobert?

In der Dramedy Insel der Unseligen von Michaela Ronzoni in der Regie von Dora Schneider geht die 500-jährige habsburgische Ära des Heiligen Römischen Reiches ihrem Ende zu. Man blickt einer ungewissen Zukunft entgegen, einer Zeitenwende, die Ängste schürt, aber auch Hoffnungen weckt auf eine neue, bessere Welt.

Im Gartenpalais Schönborn des Wiener Volkskundemuseums im 8. Bezirk werden die historischen Figuren in einer theatralen Ausstellung (Ausstattung: Stefanie Stuhldreier) zum Leben erweckt. Betrachten wir die Krise des mächtigen habsburgischen Familienclans, der mit Bedeutungsverlust, Dekadenz und Verfall umgehen muss und gleichzeitig das große Erbe der allgegenwärtigen Mutter Maria Theresia zu tragen hat. Aber Achtung: Möglicherweise glotzen die Figuren dieser Ausstellung zurück!  

Entstanden ist Insel der Unseligen als Reaktion auf die schwierige Situation vieler Künstler*Innen in der ersten Corona-Zeit, die v.a. durch Absagen vieler ihrer Engagements geprägt war. Dank der Unterstützung einer Mäzenin, die anonym bleiben will, konnte eine Produktion auf die Beine gestellt werden, die sich dem Motto FAIRPAY-FAIRPLAY verschrieben hat.