jangarbarek-0.jpg

© Jan Garbarek

Jan Garbarek Group feat. Trilok Gurtu

Showtimes

Vergangene Showtimes

Mehr info

Großer

Garbareks signifikanter Ton transzendiert sämtliche Grenzen zwischen Epochen und Genres.

Jan Garbarek, Saxophon
Rainer Brüninghaus, Klavier, Keyboards
Yuri Daniel, Bass
Trilok Gurtu, Schlagzeug, Percussion

Der 1947 im norwegischen Mysen geborene Saxofonist Jan Garbarek hat dem europäischen Jazz schon früh Weltgeltung verschafft. Später dann entdeckte er den Reiz des elegischen Tons und den melodischen Schatz der skandinavischen Folklore. Lange schon ist er der erfolgreichste europäische Saxophonist.

Bei seinen Konzerten steht er stets in leichter Schräglage auf der Bühne. Was weht ihm da aus dem Auditorium entgegen? Harmoniebedürfnis? Diffuse Erlösungssehnsüchte? Wünsche nach Heilung von den Wunden der Zivilisation? Wohl von allem etwas. Mit Emphase stemmt sich Garbarek gegen dieses Lüfterl und befriedet mit der herb-süßen Melancholie seines Saxofonspiels sämtliche böse Geister.

In den Sechzigerjahren hatte er die Gelegenheit auf einem Album des amerikanischen Avantgardisten George Russell mitzuwirken. Von ihm lernte er, dass es keine falschen Noten gibt. Das vermeintlich falsche Noten in den richtigen Kontext gesetzt, sogar ideale Noten werden können. Wie Miles Davis hat sich Garbarek früh zum Prinzip, Freiheit aus der Reduktion zu gewinnen, bekannt. Seine Arbeiten mit dem Hilliard Ensemble waren ebenso bahnbrechend wie seine weltmusikalischen Projekte mit Eberhard Weber und Rainer Brüninghaus.