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Konrad Paul Liessmann - Alle Lust will Ewigkeit

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Der bekannteste Philosophieerzähler Österreichs liest aus seinem Mitte April erschienenen Buch "Alle Lust will Ewigkeit.

Welch zentrale Dimension für unser politisches und kulturelles Selbstverständnis dieser geheimnisvolle Text darstellt, zeigt Konrad Paul Liessmann, indem er die Denkbewegungen und Sprachfiguren des berühmten deutschen Philosophen auf überraschende, auf provozierende Weise in unsere Gegenwart und in unser Leben weiterführt - von der Mitternacht bis zur Ewigkeit.

Die Fragen des menschlichen Lebens innerhalb der zwölf mitternächtlichen Glockenschläge: Friedrich Nietzsches "O Mensch! Gib Acht!" aus "Zarathustra" nähert sich in nachtschwarzen Gedanken den Abgründen des Menschseins, den unbewussten Tiefen unserer Gefühle und Affekte und dem bis zur Unerträglichkeit gesteigerten Spannungsfeld von Schmerz und Lust, von Leben und Tod.

Konrad Paul Liessmann, geboren 1953 in Villach, ist Professor für Philosophie an der Universität Wien, Essayist, Literaturkritiker und Kulturpublizist. Er erhielt 2004 den Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz im Denken und Handeln, 2010 den Donauland-Sachbuchpreis und 2016 den Paul Watzlawick-Ehrenring. Im Zsolnay Verlag gibt er die Reihe Philosophicum Lech heraus. Zuletzt erschienen bei Zsolnay "Geisterstunde. Die Praxis der Unbildung. Eine Streitschrift" (2014) und "Bildung als Provokation" (2017) sowie bei Hanser (gemeinsam mit Michael Köhlmeier) "Der werfe den ersten Stein" (2019).

"Liessmann denkt, und er denkt laut; und es gibt in unserer Republik niemanden, dem ich lieber zuhöre." (Michael Köhlmeier)