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Less streaming, more screaming: Das /slash Filmfestival lädt Fans des schaurigen Genres wieder in ausgewählte Wiener Kinos.

An elf Tagen zeigt das Festival mit rund 55 Langfilmen und etwa 25 Kurzfilmen den internationalen Fantastischen Film in all seinen Facetten. Bespielt werden vier Locations: Stadtkino, Filmcasino, Metro Kinokulturhaus und schikaneder Kino.

Düstere Legenden, Okkultismus, Naturmystik – seit etlichen Jahren zeigt sich das Genrekino wieder maximal verzaubert von folkloristischen Motiven (man denke etwa an die Welterfolge von Robert Eggers’ THE WITCH, 2015, und Ari Asters MIDSOMMAR, 2019). Auch das SLASH Filmfestival holte in den vergangenen Jahren zahlreiche Perlen dieses Subgenres auf die Leinwand. Diesen Herbst zollt das Festival dem Phänomen Folk Horror nun besonderen Tribut:
Ausgehend von der Dokumentation WOODLANDS DARK AND DAYS BEWITCHED: A HISTORY OF FOLK HORROR der Kanadierin Kier-La Janisse präsentiert das SLASH Filmfestival dieses Jahr die gleichnamige Folk-Horror-Retrospektive WOODLANDS DARK AND DAYS BEWITCHED.

Folk-Horror-Spezialistin Kier-La Janisse, die für ihre Doku über 200 Filme des Genres analysierte und rund 50 Personen interviewte, stellte eigens für das SLASH eine mehr als ein Dutzend Titel starke Retrospektive zusammen, die das Publikum durch schaurige Mythen und Legenden unterschiedlicher Kulturkreise führt: von den britischen Kultfilmen THE WICKER MAN, BLOOD ON SATAN'S CLAW und WITCHFINDER GENERAL über die jugoslawische Vampirgeschichte SHE-BUTTERFLY bis hin zum preisgekrönten belarusischen Folk-Horror THE SAVAGE HUNT OF KING STAKH.
Begleitend dazu finden sich im regulären Programm auch zeitgenössische Vertreter des Subgenres, etwa der mit herrlichen Spezialeffekten versetzte, südafrikanische Öko-Folk-Horror GAIA von Jaco Bouwer.

Neben internationalen Produktionen feiert das SLASH auch den Fantastischen Film aus Österreich, und zwar gleich mit mehreren Programmpunkten. Auf der Kinoleinwand zu sehen ist etwa 2551.01 – ein "dystopischer Slapstickfilm", wie Regisseur Norbert Pfaffenbichler, heimischer Großmeister des Stummfilm-Revamps, den ersten Teil seiner 2551-Trilogie bezeichnet.

Einmalige Einblicke in den kreativen Schaffensprozess österreichischer Kinoproduktionen bieten zwei Werkstattgespräche: Regisseurin Magdalena Lauritsch, Loredana Rehekampff (Produktion), Johannes Mücke (Szenenbild) und Franz Brandstätter (VFX) präsentieren eine Vorschau auf den Sci-Fi-Film RUBIKON. Außerdem geben Regisseur- und Drehbuchautor Peter Hengl und Lola Basara Hengl (Produktion) einen Vorgeschmack auf ihren psychologischen Horrorfilm FAMILY DINNER. Beide Produktionen sollen 2022 ins Kino kommen.