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Theaterfestival: Europa in Szene

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Theaterfestival der wortwiege in den Kasematten Wiener Neustadt Aufbauend auf dem Bloody-Crown-Festival der vergangenen beiden Jahre widmet sich das Theaterfestival Europa in Szene noch umfassender europäischen Mythen und Narrativen in Kunst und Wissenschaft. 

Unter der Lupe des Spielplanmottos „Denk Macht Neu“ erforscht das Programm, wie Strukturen von Krieg, Demokratie, Autokratie und tradierte Bilder von Männlichkeit und Herrschertum ins Private dringen, es bestimmen und formen, wohin Macht ideell und strukturell führen kann. Daraus ergibt sich ein Denkraum, in dem Ideen von der Ermächtigung der Machtlosen florieren können.

In der aktuellen Ausgabe setzen sich zwei junge Regisseur:innen intensiv mit klassischen Stoffen auseinander: Azelia Opak zeigt mit Shakespeares "Coriolanus" den Übergang von der bröckelnden Herrschaft des römischen Adels zu einer – ebenfalls fehleranfälligen – Demokratie.

Mit "Totentanz" von August Strindberg bringt Uwe Reichwaldt den legendären Zweiteiler generationenübergreifender Machtspiele auf die Bühne. Beide Bühnenkünstler:innen verbindet die Lust auf szenisches Erzählen sowie die Faszination über die erstaunliche Relevanz und Treffsicherheit der klassischen Texte.

Mit „Reden!“ zieht ein gefragtes Theaterformat der wortwiege in die Kasematten: Schauspieler:innen performen bedeutende historische und zeitgenössische Reden, Expert:innen analysieren die rhetorischen Werke und ihre Aktualität. Mit Reden von Cicero, Churchill, Bertha von Suttner, Jesus von Nazareth, Al Gore, Anthea Lawson u.a.

In der Gesprächsreihe „Salon Europa“ diskutieren Theatermacherin Anna Maria Krassnigg sowie Autor und Kulturwissenschaftler Wolfgang Müller-Funk in fünf Matinéen mit hochkarätigen Gästen aus Kultur und Wissenschaft über die Stücke und ihre Bezüge zum Hier und Jetzt. Mit Lisz Hirn, Rainer Nowak, Markus Reisner, Franz Schuh, Liliane Weissberg und weiteren Gästen.