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Was ist los in Salzburg

Lockdown: Salzburger Kulturszene bittet Politik um Hilfe

Nicht nur Oberösterreich, auch das Land Salzburg wird angesichts der weiterhin stark steigenden Coronavirus-Neuinfektionen ab Montag in einen Gesamtlockdown gehen, verkündete Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) am Donnerstag.

Für die Salzburger Kulturszene stellte sich nun ebenfalls die Frage, wie und von wem der zu erwartende Schaden durch den Lockdown ersetzt werden wird. Die Politik sei nun gefordert, die Hilfsmaßnahmen wieder hochzufahren. "Wir fordern seit Monaten vom Kultur- wie auch vom Finanzministerium die Verlängerung der ausgelaufenen Hilfsinstrumente für den gebeutelten Kulturbereich", sagte Thomas Randisek, Geschäftsführer des Dachverbands Salzburger Kulturstätten. "Seit Monaten werden diese Hilferufe ignoriert."

"Kulturszene braucht Sicherheit"

Randisek tritt darum für eine Gleichbehandlung und Gleichstellung insbesondere mit den Bereichen Skilifte, Handel sowie Gastronomie ein. "Die Kulturszene braucht rasch Klarheit und Sicherheit für die Tausenden Kulturarbeiter, Künstler und die weiteren Beschäftigten."

Notwendig seien etwa die Fortführung des NPO-Fonds für die gemeinnützigen Kulturträger, die Verlängerung der Überbrückungsfinanzierung für Künstler und die Ausweitung der 100-Prozent Kurzarbeit auf die Kulturbetriebe.

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