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Was ist los in Wien

Geheimtipps: Diese Acts solltest du am Popfest nicht verpassen

Von 28. bis 31. Juli ist die heimische Musikszene zu Gast am Karlsplatz  – und rundherum. Diesen Sommer gilt das Motto (wie bei so vielen Veranstaltungen): “Ein Fest wie früher.” Deshalb ist es nicht verwunderlich, das mehr als 50 Acts heuer am Wiener Popfest Konzerte spielen werden. Außerdem sind zur Seebühne am Karlsplatz weitere Locations dazugekommen.

Der kostenlose Eintritt macht das Festival natürlich besonders attraktiv. Einfach mal hinschauen und neue Bands kennenlernen – wer an den vier Tagen noch keine Pläne hat, kann sich so durchs Programm treiben lassen. Wer aber ein bisschen mehr Struktur und Tipps braucht, sollte jetzt weiterlesen! Hier sind unsere Musik-Empfehlungen für das Popfest in Wien.

Kerosin95 (28. Juli, 18:30, Seebühne)

Kerosin95 macht Schluss mit lustig: Ellbogen raus und für die eigenen Rechte kämpfen  – das ist die Devise. Das Konzert sowie das neueste Album sind allen trans* Personen gewidmet, die genug von einem Leben im Schatten haben. Kerosin95 nimmt sich den Raum mit frechen Texten, wummernden Beats und mehr als einer Kampfansage. Nicht verpassen!

W1ZE (28. Juli, 22:00, Seebühne)

“We won’t stay quiet, no need to hide”, heißt es in der aktuellen Single (“STFU”) von W1ZE. Alle, die anderen vorschreiben sollen, wie sie zu leben haben, wird hier – zu Recht!  –  der Mund verboten. Ihr Style: Eine Mischung aus R&B-Sounds, schimmerndem Pop und einer guten Prise Sommerhits.

Kenji Araki (30. Juli, 01:00, TU Prechtlsaal)

Wenn Chelsea Wolfe, Clark, Arca und FKA Twigs gemeinsam ein Ambient-Set auflegen, ergibt das Kenji Araki. Die dunklen, dichten Elektro-Landschaften mit den clever gesetzten Samples regen einerseits zum gut Zuhören, andererseits zum Tanzen an.

XING (29. Juli, 17:00, Seebühne)

Wer Lust auf eine richtige gute Portion Soul und R’n’B, gemischt mit gesellschaftspolitischen Texten hat, wird bei XING fündig.

Crack Ignaz (29. Juli, 19:30, Seebühne)

Man kann Crack Ignaz getrost den Botschafter des Cloud Raps nennen. Denn noch immer findet er in dem chilligen Genre neue Aspekte, die seine Musik umso ansprechender machen.

Anthea (29. Juli, ab 18:30, Künstlerhaus Factory / 30. Juli, 00:00, TU Prechtlsaal)

Auf einem 2022er-Festival darf Hyperpop eigentlich nicht mehr fehlen. Anthea fügt dem abwechslungsreichen Genre noch einen Hauch Kawaii-Metal sowie sanfte Melodien hinzu. Und beides passt wie die Faust aufs Auge.

Sophia Blenda (31. Juli, 21:00, Karlskirche)

Eines vorweg: Für die Musik von Sophia Blenda sollte man in Stimmung sein. Wer auf Party und Dusch-Dusch aus ist, kann also gleich umkehren. Ihre Songs sind Grower, sie sind langsam, nachdenklich und melancholisch –  und nisten sich zielstrebig im Emotionszentrum ein, wenn man es zulässt. 

 

 

Das komplette Line-Up und alle Informationen zum Popfest 2022 findest du hier:

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Anne-Marie Darok

Anne-Marie Darok

Seit 2021 bei events.at, aber schon seit Geburt begeistert für alles, wo Kultur draufsteht. Wahlwienerin aus Leidenschaft mit Insidertipps in jeder Hosentasche. Ja, Freizeitstress gibt es wirklich!

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