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Ausstellungen Wien

Wiener Aktionismus Museum öffnet am 15. März

In Wien eröffnet am 15. März 2024 ein neues Museum, das sich ganz dem Aktionismus widmet. In jährlich wechselnden Ausstellungen werden Arbeiten von Günter Brus, Otto Muehl, Hermann Nitsch und Rudolf Schwarzkogler zu sehen sein. 

Der Fokus liegt auf den Jahren 1957 bis 1973, hieß es in einer Aussendung. Das Wiener Aktionismus Museum (WAM) geht auf eine Initiative privater Sammler zurück. Grundstock ist die Sammlung Friedrichshof, die einst von Muehls Kommune zusammengetragen wurde.

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Sammlung im Wiener Aktionismus Museum

Mit dem Erwerb dieser Sammlung, die laut Aussendung einen der größten Bestände von Werken des Wiener Aktionismus darstellt, haben sich Reza Akhavan, Jürgen Boden, Daniel Jelitzka, Philipp Konzett, Dirk Ströer und Christian Winkler dazu entschlossen, "diese kunsthistorisch bedeutende Sammlung als Einheit langfristig zu bewahren und in ein Museum zu überführen". Aber auch weitere, nicht namentlich genannte Personen agieren als finanzielle und ideelle Träger des Museums.

Mit dem WAM wolle man nun den kulturgeschichtlichen Einfluss des Wiener Aktionismus zur Entwicklung der performativen Künste weltweit aufzeigen. Die Werke sollen auch in Relation zu zeitgenössischen Arbeiten gesetzt werden. Das Ausstellungsspektrum soll durch Leihgaben und eine Kooperation mit u.a. dem Nitsch Museum erweitert werden. Derzeit wird die Sammlung neu inventarisiert und wissenschaftlich weiter aufgearbeitet.

Die Eröffnungsausstellung "Was ist Wiener Aktionismus?" soll ab Mitte März einen ersten Überblick zur gesellschaftspolitischen und kulturwissenschaftlichen Bedeutung des Wiener Aktionismus liefern. 

Das neue Ausstellungshaus befindet sich in der Weihburggasse 26 im 1. Bezirk.

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