Fotografie von Bertha von Suttner aus dem Jahr 1908

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Ausstellungen Wien

Nationalbibliothek zeigt Porträtstudie von Bertha von Suttner

Anlässlich des 180. Geburtstags Bertha von Suttners (1843-1914) zeigt die Österreichische Nationalbibliothek im Rahmen der Reihe "Das besondere Objekt" ab heute, Dienstag, bis zum 23. Juli im Prunksaal eine bisher wenig bekannte Porträtstudie aus dem Jahr 1908, in der Bertha von Suttner auf einem Sessel sitzend in die Kamera blickt.

Die ausgestellte Fotografie zeigt "die charismatische Ikone der Friedensbewegung" in einem schwarzen Kleid und mit dem für sie charakteristischen Witwenschleier. Auffällig sind laut Aussendung zudem die dunklen, langen Lederhandschuhe. "Das Porträt strahlt besondere Authentizität aus, da es die unverfälschte und lebhafte Erinnerung an jene Frau bietet, die sich mutig und aktiv für den Frieden eingesetzt hat", heißt es in der Ankündigung. Geschaffen wurde das Foto vom Wiener k.u.k. Hof-Atelier Mertens, Mai & Cie, zu dessen Kundenkreis auch andere bedeutende Persönlichkeiten des Kulturlebens wie Gustav Mahler und Marie von Ebner-Eschenbach gehörten. Begleitend zum ausgestellten Objekt findet am 30. Mai um 18 Uhr ein Expertenvortrag von Michaela Pfundner statt.

Leben und Wirken der Friedensnobelpreisträgerin bleiben bis heute untrennbar verbunden mit ihrem Opus Magnum "Die Waffen nieder!". In dem Roman schildert sie eindrücklich das Leid des Krieges ebenso wie die Hoffnung, dass Frieden unter den Menschen möglich ist.

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