Gastein liegt auf rund 1.000 Metern zwischen den Gipfeln der umliegenden Berge

© APA - Austria Presse Agentur

Festivals Österreich

Snow Jazz Gastein: Wiederkehr mit heimischen MusikerInnen

Nach zweieinhalb coronabedingten Nullnummern erlebt das Festival Snow Jazz Gastein heuer im März eine Wiedergeburt. Von 16. bis 19. März wird es die zwanzigste Auflage des 2002 gegründeten Festivals geben, die eigentlich schon vor zwei Jahren hätte stattfinden sollen. Aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit wird das Programm heuer vorwiegend mit heimischen Musikern gestaltet.

2020 musste der Snow Jazz während des laufenden Festivalbetriebs abgebrochen werden, die beiden folgenden Jahren fand er überhaupt nicht statt. Beim Betreiber-Verein Jazz im Sägewerk sei sogar eine Zeit lang die Einstellung der Veranstaltungstätigkeit im Raum gestanden, informierte dessen Leiter Sepp Grabmaier auf der Homepage. Ein neues Konzept ermöglichte schließlich die Wiederauferstehung: Mit Besucherverträgen werden Jazzfans frühzeitig an das Festival gebunden. Wer einen Vertrag abschließt, sichert sich Pässe für ein Winter- und ein Herbstfestival. Damit seien bereits zwei Drittel der verfügbaren Karten verkauft und eine solide Basis für den Betrieb gelegt worden.

Eröffnen wird das diesjährige Festival der Pianist Christian Wegscheider mit einem Solokonzert, auf das ein gemeinsamer Auftritt mit seinem Trio JazzPÖ folgt. Den zweiten Abend bestreit das Septett Aufmessers Schneide, das sich musikalisch mit der Mechanik, der Thermodynamik, der Relativitätstheorie und der Quantentheorie auseinandersetzen möchte. Tags darauf wollen Aly Keita, Lucas Niggli und Jan Galega Brönnimann mit Balafon und Trommelwirbel, überblasen von Saxophon und Klarinetten die Weiten Afrikas erahnen lassen. Beendet wird das Festival mit einer Matinee mit dem Quartett Alpha Trianguli.

Daneben gibt es zwei Gratiskonzerte: Lilly Naneen & die Gigolos tauchen in die Melodien der 20er- bis 40er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts ein und das 5-köpfige Kollektiv Das JAZZBÜRO wird sich in der Jungerstube am Stubnerkogel durch die Musikstile Groove, Dixie, Funk und Blues spielen.

Hat dir der Artikel gefallen? Jetzt teilen!

Kommentare