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Stand Up Paddling: Alle Infos rund um den Trendsport

Wer in letzter Zeit an der Alten Donau unterwegs war, muss sie gesehen haben: Menschen, die stehend übers Wasser gleiten. Ein recht kurioser Anblick. Stand Up Paddling (kurz: SUP) ist ein beliebter Trendsport, bei dem man auf einem flachen Board steht und mit Paddeln für den Vorwärtsantrieb sorgt – ähnlich wie beim Kanufahren.

Was SUP von artverwandten Wassersportarten wie Surfen oder Windsurfen unterscheidet? Schon nach kurzer Zeit steht man recht stabil auf dem festen, großen Board. Der Einstieg in dieses Hobby ist deshalb verhältnismäßig einfach, auch für Kinder.

Woher kommt Stand Up Paddling?

SUP war und ist immer noch eine beliebte Fortbewegungsmethode von Fischern aus Polynesien, China und anderen Teilen der Welt. In Hawaii setzte sich SUP im 20. Jahrhundert bei den SurflehrerInnen durch, die auf dem Wasser stehend ihre Schützlinge besser beobachten konnten. Und schließlich wurde SUP zu einem Trendsport, der weltweit nicht nur als Hobby geschätzt, sondern auch als Wettkampf betrieben wird.

Was brauche ich zum Stand Up Paddling?

Nicht viel: Ein Brett und zwei Paddel! Ein Testlauf mit gemietetem Equipment ist auf jeden Fall empfehlenswert. Einerseits, um den Sport zu testen, bevor man ins Geldbörserl greift. Andererseits, weil man so verschiedene Boards und Paddel ausprobieren kann. Denn je nachdem, was man beim SUP vorhat, sollte man die Auswahl treffen. Wer Kinder oder Vierbeiner mitnehmen möchte, braucht ein längeres Board, als jene, die Solo-Fahrten planen.

Das Körpergewicht spielt ebenfalls eine Rolle: Manche Herstellerfirmen versprechen nämlich, dass ihre Boards auch großes Gewicht tragen können – aber dann steht man mit den Füßen plötzlich im Wasser. Menschen über 90 Kilogramm sollten deshalb unbedingt genau recherchieren, bevor sie sich ein eigenes Brett zulegen. Der Sport soll ja von Anfang an Spaß machen und nicht an einem schlechten Produkt scheitern.

Wo kann ich ein Stand Up Paddle-Board kaufen?

Natürlichen haben Sportanbieter die Oberhand und warten mit einem großen Angebot auf. Aber auch Lebensmitteldiscounter wie Lidl oder Hofer haben immer wieder ein Brett im wechselnden Sortiment. Günstiger wird es, wenn man nach Second Hand-Equipment auf willhaben sucht.

Aber egal, für welchen Shop man sich entscheidet: Im Endeffekt sollte man trotzdem mehr auf die oben genannten Faktoren (Breite, Länge), als auf den günstigen Preis achten. Denn entspricht das Board nicht den eigenen Anforderungen, wird man diese Freizeitaktivität schnell wieder aufgeben.

 

Wo kann ich in Wien Stand Up Paddle-Boards mieten?

Für gelegentliches Paddeln um einen günstigen Preis lohnt es sich, direkt am Wasser die Ausrüstung zu mieten. Außerdem wird in den meisten Verleihstellen ein Crashkurs für Neulinge angeboten.

 

Flotus

Dieser SUP-Verleih ist gleichzeitig auch eine Beach Lounge, die InfluencerInnen-Herzen höher schlagen lässt. Palmen, kühle Drinks und Yoga auf dem Board: Was will man mehr? Die zwei Filialen des Verleihs liegen an der Alten Donau und bieten Paddling um 13 Euro pro Stunde an.

 

Stand Up Paddling & Kayak Center Wien

Am Oststrand des Gänsehäufels übt es sich im flachen Wasser besonders leicht. Und in der zweiten Filiale des Center am Vienna City Beach herrscht vor allem abends Partystimmung. Die Preise verändern sich je nach Tageszeit: Morgens kann man für 10 Euro los paddeln, während man für den beliebten Sundowner 20 Euro zahlt.

 

XRent

Auch an der Neuen Donau kann SUP betrieben werden: Am CopaBeach gibt es eine Saisonkarte um 150 Euro. Mit der kann man täglich für maximal zwei Stunden am Stück paddeln.

 

Wo paddelt es sich besser: Neue oder Alte Donau?

Die Alte Donau ist ein friedliches, stehendes Gewässer. An vielen Stellen ist sie flach und auch der Wind (der übrigens auf Wasser immer ein bisschen stärker ist!) wird einen nicht so schnell umhauen. Die Neue Donau ist anfälliger für Wellen und stärkeren Wind. Deshalb sollte man die SUP-Karriere nicht unbedingt dort starten.

In beiden Fällen gilt: Immer auf die Windrichtung sowie -stärke achten. Und Sturmwarnungen vor der Fahrt überprüfen – am besten bei der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).

 

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