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Ukraine helfen Österreich

So kannst du die LGBTIQ-Community in der Ukraine unterstützen

Für die queere Community ist die Lage in der Ukraine aktuell besonders gefährlich: Momentan ist es nur Cis-Frauen und Kindern erlaubt, das Land zu verlassen – Transpersonen und intergeschlechtliche Frauen mit männlichem Geschlechtseintrag dürfen ohne gültigen Pass meist keine Checkpoints überqueren, schwule und bisexuelle Männer fallen unter die Generalmobilmachung des ukrainischen Militärs und sind im Einsatz oder bei einer möglichen Gefangennahme oft besonders vulnerabel.

Was kannst du also tun, um die queere Community in der Ukraine zu unterstützen?

Geld spenden wenn möglich

Immer mehr Einrichtungen versuchen, gezielt der queeren Community des Landes zu helfen. In Deutschland formierte sich dafür etwa das "Bündnis Queere Nothilfe Ukraine" aus über 50 LGTBIQ-Organisationen: Mit einer Spendenaktion will man nun Hilfe leisten.

"Wir stehen in engem Kontakt mit den Menschenrechtsorganisationen vor Ort, die Gelder für die dringend notwendige Versorgung oder Evakuierung queerer Menschen verwenden", heißt es auf der Website. Hier geht's zur Spendenaktion des "Bündnis Queere Nothilfe Ukraine".

Darüber hinaus wurde entsprechend eine Online-Petition eingerichtet, in der man die deutsche Bundesregierung dazu auffordert, queeren Flüchtlingen aus der Ukraine Schutz zu gewähren – auch aus Österreich kann man unterzeichnen.

Auch die European Pride Organisers Association sammelt für die queere Community in der Ukraine. Dort ist man in direktem Kontakt mit den Pride-Organisationen und AktivistInnen aus Kiew und Charkiw. Die Spenden gehen direkt an diese Organisationen. Hier geht's zur Spendenaktion!

Unterkunft anbieten via Vienna Pride

Auch die Abhaltung der diesjährigen Vienna Pride steht ganz im Zeichen der Solidarität mit der ukrainischen Bevölkerung. In einer Aussendung ruft man die österreichische LGBTIQ-Community nun dazu auf, queeren Flüchtlingen aus der Ukraine Schutz zu bieten. Wer selbst eine Unterkunft zur Verfügung stellen kann oder jemanden kennt, der eine Unterkunft benötigt, kann sich an [email protected] wenden – die Vienna Pride meldet sich dann so schnell wie möglich.

Helfen über Grindr und Romeo

Sogar über die Dating-Apps Grindr und Romeo kann man die LGBTIQ-Community in der Ukraine supporten: Auf Romeo findet man etwa eine eigens dafür ins Leben gerufene Gruppe namens "Shelter for Ukraine", wo Schutz angeboten und gesucht wird. Wie "Queerty" berichtet, gab es bislang eine beeindruckende Resonanz, viele Mitglieder boten sogar Ferienwohnungen für ukrainische Flüchtlinge als Unterschlupf an.

Und auch auf Grindr kann man helfen: Die App stellt UserInnen weltweit einen Link zu einem Spendenaufruf zur Verfügung. Für NutzerInnen in der Ukraine wolle man besonders auf Sicherheit achten, heißt es.

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Franz Lichtenegger

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