© Johannes Novohradsky

Theater Österreich

Theater-Vorschau für den Februar: Viele Premieren warten!

Mit "In den Alpen // Aprés les Alpes" von Elfriede Jelinek und Fiston Mwanza Mujila sorgt das Volkstheater in der Regie von Claudia Bossard für ein mutmaßliches Theater-Highlight im Februar. Gespannt darf man auch schon auf eine Uraufführung der französischen Autorin Yasmina Reza sein, deren Stück "Serge" im Akademietheater auf dem Programm steht. Auch sonst gibt es Hochkarätiges zu entdecken:

Neue Stücke heimischer AutorInnen

Der Februar ist ein starker Monat für heimische Autorinnen und Autoren: Den Anfang macht Autorin Magdalena Schrefel, deren Auftragswerk "Archiv der Tränen" am Residenztheater München uraufgeführt wird.

Tags darauf bringt Sara Ostertag mit "Das flüssige Land" Raphaela Edelbauers erfolgreichen Debütroman rund um ein geheimnisvolles unterirdisches Loch in der österreichischen Provinz im Kasino am Schwarzenbergplatz erstmals auf die Bühne.

Auch Thomas Arzt hat ein neues Stück geschrieben: In "Wunsch und Widerstand - Eine Überlebensgeschichte" widmet er sich am Landestheater Vorarlberg der Lebensgeschichte des Vorarlberger Freidenkers Max Riccabona (Premiere: 11.2.).

Einen Podcast bringt man unterdessen ab dem 24. Februar im Volkstheater in den Bezirken auf die Bühne, wenn Charlotte Sprenger und Calle Fuhr die Gespräche der Autorin Magda Woitzuck mit einer ehemaligen Wiener Dealerin, die der Südwestrundfunk unter dem Titel "Shit Happens" ausstrahlte, für das Theater adaptieren.

"Eine surreale Begegnung von Traum und Wirklichkeit, von Puppen und Menschen" verspricht das Stück "Der Wald von dem wir träumen" von Christoph Bochdansky zu sein, das ebenfalls am 24. Februar im Theater Nestroyhof Hamakom aus der Taufe gehoben wird.

Bunter Strauß im Musiktheater

Quer durch die Epochen geht es im Februar in den heimischen Musiktheatern: So inszeniert Cyril Teste an der Staatsoper Richard Strauss' "Salome" mit der schwedischen Sopranistin Malin Byström in der Titelrolle, am Pult steht Musikdirektor Philippe Jordan (Premiere am 2. Februar).

Mehr als 100 Jahre später, nämlich 2014, wurde Peter Eötvös' "Der goldene Drache" uraufgeführt. Das Werk erklingt nun unter dem Dirigat von Walter Kobéra in der Wiener Kammeroper, Regie führt Jan Eßinger, Premiere ist am 14. Februar.

Deutlich weiter zurück in der Musikgeschichte geht das Theater an der Wien im MQ mit der Inszenierung von Händels Oratorium "Belshazzar" mit Frauenpower: Für die Regie zeichnet Marie-Eve Signeyrole verantwortlich, Christina Pluhar steht am Pult.

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